|
Aus
der grauen Maus – ein buntes Städtchen
Im
Windschatten Westberlins hatte es Nauen schwer, sich gegenüber
den anderen Kleinstädten der Mark zu behaupten. Doch inzwischen
ist alles anders. Obwohl viele Nauener behaupten, die Stadt bleibt
trotz der Sanierung einfarbig, ist die Altstadt inzwischen ganz
farbenfroh und hat viele bunte Tupfer.
Hans
Christian Andersen in Nauen!?
Es
ist noch nicht alles fertig – aber Nauen lässt sich Zukunft,
Gegenwart und Vergangenheit gleichermaßen erleben. Nicht umsonst
wurde das Leben des Hans-Christian Andersen in der Nauener Neuen
Straße verfilmt. Die Zukunft ist auf dem Martin-Luther-Platz
oder in der Lindenstraße zu finden. Sanierte Fachwerkhäuser
und glänzende Baulückenschließungen.
Hinter
die Kulissen geblickt
Einen
besonderen Reiz stellen die leider nicht immer zugänglichen
Höfe und Gärten der sanierten Häuser dar. Aus den
mittelalterlichen Höfen sind ökologische Kleinode geworden,
die trotz der Enge als Rückzugmöglichkeit für die
Bewohner dienen.
Wo
bitte geht’s zum Markt?
Der
Stadtgrundriss: fast kreisförmig und ehemals von einer Stadtmauer
begrenzt. Die Mittelstraße mit ihren Gründerzeitgebäuden
ist Hauptgeschäftsstraße. Auf dem halben Weg der Martin-Luther-Platz,
die St.Jakobi, die Schule und das repräsentative Barz’sche
Haus. Und wo ist, was zu einer alten Stadt dazugehört, der
Marktplatz? In Nauen fehlt er! Stattdessen hat es eine Marktstraße,
und darauf zweimal in der Woche seinen Markt.
Open
Air und mehr
Für
jeden der 11.000 Einwohner und ihre Besucher ist etwas dabei. Sie
haben die Möglichkeit, Ihren Stadtbummel einen kulturellen
Abschluss zu geben – sei es mit einem Satdtfest, einem Konzert
von Klassik bis Rock, einer Ausstellung oder einme Vortrag. In der
Nauener Stadtinformation werden Sie gut beraten.
„Kumm
man röwer…“
Auf
dem havelländischen Radwanderweg nach Ribbeck (10km). Vielleicht
schauen Sie mal nach, was aus den Birnen des Herrn Ribbeck geworden
ist und ob die Birnen noch immer leuchten weit und breit.
Zweimal
täglich
Von
Nauen haben Sie schon oft gehört, auch ohne es zu wissen: im
Radio. Von hier aus sendete man noch 1990 das „Nauener Zeitzeichen“,
weltweit und zweimal täglich, ein „Ohrwurm“ der
besonderen Art.
Sehenswürdigkeiten
Rathaus
1891; im Februar 1911 stürzte die Turmspitze ein und blieb
im Rathaussaal stecken.
Landratsamt
1925; auf dem Grundstück standen von 1767 bis 1803 zwei Kasernen.
Goethestr. 56
Um 1700 erbautes Vorderhaus; das Ensemble erhielt im Jahr 2000 den
Denkmalpflegepreis des Landes Brandenburg; sehenswerter Innenhof.
„Alte-Fritzen-Haus“
Goethestr. 52; War zeitweilig Wohnsitz des späteren Friedrich
d. Großen, der 1732 als Kronprinz als Bataillonskommandeur
in Nauen weilte.
Wasserturm
1898 erbaut. Ein Blick lohnt sich: vom Fuße des Wasserturms
in die Mauerstraße.
Etwas nördlich davon liegt das Gymnasium, gebaut nach dem Entwurf
des berühmten Architekten Max Taut (1884 – 1967).
Fachwerkhaus
Holzmarktstr. 21; 1832; bis 1990 als Bäckerei genutztes größtes
Fachwerkhaus der Altstadt; 2002 aufwendig saniert; dominiert als
Wohn- und Geschäftshaus der platzartigen Erweiterung des „Eierparks“
an der Holzmarktstraße.
Protz’sches Haus
Baderstr. 10; 19. Jh., zweigeschossiges, fünfachsiges Wohnhaus.
Blickfang des nördlichen Endes der Marktstraße.
Marktstraße
Schon im Mittelalter wurde der Markt zwischen Rathaus und Kirche
abgehalten. Heute: zweimal wöchentlich (Di und Do).
Wallgasse / Wallstraße / Mauerstraße / Lazarettstraße
Im 18. Jh. auf den Resten der ehemaligen Stadtbefestigung errichtet.
Voß’sches Haus
Mittelstr. 33-34; Zeugnis des wirtschaftlichen Aufschwungs an der
Wende vom 19. zum 20. Jh.
Barz’sches Haus
Mittelstr. 12-16
Haus Marktstr. 24
Käthe-Kollwitz-Grundschule
1896; die erste Schule Nauens datiert von 1541
St.Jacobi-Kirche
1695, nach dem Stadtbrand wieder aufgebaut, Ursprungsbau 12. Jh.
Die Jacobikirche bildet mit der Käthe-Kollwitz-Schule, der
Mittelstraße 12-16 sowie dem Pfarrhaus das eindrucksvolle
bauliche Ensemble des Martin-Luther-Platzes. Neue Mitte der Altstadt.
Außerhalb des historischen Stadtkerns:
Ehemaliges Funkamt
1906 als Versuchsstation gegründet; das Hauptgebäude von
Hermann Muthesius entworfen, wurde 1920 durch Reichspräsident
Friedrich Ebert eingeweiht. 1917 bis 1990 wurde von hier aus das
„Nauener Zeitzeichen“ gesendet. Heute Sendestation der
Deutschen Welle.
Kultur
erleben
Altstadtfest (Mitte Mai)
Freilichtbühne (Juni – August)
Nauener Flugplatzfest (Mitte Juli)
Nauener Stadtbadfete (Mai / Juni)
Schützenfest der Nauener Schützengilde
(Anfang September)
Tag des offenen Denkmals (September)
Nauener Musikherbsttage im Haus Gartenstraße und St.Jakobi
(Oktober / November)
Adventsmarkt zu St.Jakobi (Dezember)
Ausflugtipps
Ketzin – Schloss Paretz, ehemaliger Sommersitz
der Königin Luise, weitere wasserbezogenen Freizeit- und Erholungsangebote
an der Havel
Nauen Flugplatz – Rundflüge über
Nauen und die Luchlandschaft + Flugschule
Paaren/Glien – Märkisches Ausstellungs-
und Freizeit Zentrum
bei Schönwalde – Regionalpark Krämer
Forst, nordöstlich von Nauen
auf dem havelländischen Radwanderweg nach
Ribbeck
Tourist-Information
Nauen
Stadtinformation
Rathausplatz 1
14641 Nauen
Tel. 03321 / 408-0 und 408250
Fax 03321 / 408215
E-Mail: stadtinformation@nauen.de
www.nauen.de
Anreise
Bahnhof im Ort: RE 2 / RB 10 (Wismar – Berlin – Cottbus)
Weitere
Freizeitangebote
Strandbad-/Freibad
Kutschfahrten / Kremser
Reiten
Wandern
Angeln
Bootsverleih
|