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Aktion
„Denkmal des Monats“
 Durch
die Stadt zur Kirche - Denkmal des Monats Juni in Jüterbog
Die Auszeichnungen zum Denkmal des Monats stehen in diesem
Jahr in engem Zusammenhang zur Beteiligung der Arbeitsgemeinschaft
"Städte mit historischen Stadtkernen" am Kulturland-Themenjahr
2005 mit Ausstellungen und Veranstaltungen unter dem Motto "Gott
und die Welt - Kirchen in den historischen Stadtkernen".
Am Sonntag, den 26. Juni stand die direkte Umgebung der imposanten
Nikolaikirche in Jüterbog im Mittelpunkt des Interesses. Der
Nikolaikirchplatz ist im Rahmen der Stadterneuerung als Aufenthaltsort
für Anwohner und Besucher umgestaltet worden. Als solcher wurde
er am Sonntag auch genutzt. Bei Kaffee und Kuchen konnte man wahlweise
in der Sonne oder im Schatten verweilen, sich auf einer Stadtführung
in die Stadtgeschichte und
die weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadtvertiefen und die
Urkundenverleihung miterleben.
Der Bürgermeister der Stadt Jüterbog begrüßte
die zahlreichen einheimischen und auswärtigen Gäste. Sein
Amtskollege aus Treuenbrietzen, Bürgermeister Knape überreichte
als Mitglied des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft und Vorsitzender
der Regional-gruppe Südwest die Urkunde. Er zollte den Aktivitäten
der Stadt Jüterbog große Anerkennung und betonte die
Bedeutung von Orten wie dem Nikolaikirchplatz für das Stadtleben.
Anschließend füllten sich der Platz und die Kirche zunehmend,
da im Rahmen des Fläming-Festivals der Kreuzchor aus Dresden
zu Gast war und die vollbesetzte Kirche mit Klängen erfüllte.
Juni
2005 / Nikolaikirchplatz in Jüterbog
Mit
dem Bauvorhaben wurde der Nikolaikirchplatz in Jüterbog unter
historischen Gesichtspunkten neu gestaltet.Gegenstand war konkret
die Neu-und Umgestaltung des Nikolaikirchplatzes zu einem Aufenthaltsraum
für die Anwohner des Nikolaikirchplatzes und Besucher der Nikolaikirche.
Das sich im Eigentum der Kirche befindliche Grundstück wurde
der Stadt zur öffentlichen Widmung und Nutzung überlassen.
Der Nikolaikirchplatz ist Bestandteil des Sanierungsgebietes der
Stadt Jüterbog. Alle angelegten Wege und Fahrnbahnen verlaufen
ringförmig um die St. Nikolaikirche, sind jedoch nicht für
den öffentlichen Verkehr vorgesehen. In nördlicher Richtung
schließt der Nikolaikirchplatz an die rekonstruierte Mittelstraße
und in südlicher Richtung an die Große Straße (B102)
an.Die Funktionalität des Gebietes wurde sowohl in Bezug auf
die Erschließung als auch auf die Nutzung wiederhergestellt
und verbessert. Darüber hinaus wurden wesentliche gestalterische
Mängel beseitigt. Die Neugestaltung der Grünfläche
umfasste schwerpunktmäßig folgende Maßnahmen:
-
Neugestaltung der Wege mit Schaffung von öffentlichen Zugängen
- Landschaftsgärtnerische Maßnahmen wie Gehölz-
und Baumpflanzungen
- Rasensaat
- Möblierung mit Bänken und Papierkörben
- Einfriedung der angrenzenden Flächen
Ziel der Planung war weiterhin, eine Befestigung der Fahrbahn nach
den gültigen Regeln der Technik und eine ordnungsgemäße
Entwässerung der Fahrbahn herzustellen sowie eine Beleuchtungsanlage
auf dem Nikolaikirchplatz zu schaffen. Weiterhin wurde durch die
Gestaltung der Bepflanzung der Gesamteindruck der St. Nikolaikirche
verstärkt.
Der
Ausbau bzw. der Freianlagenumgestaltung des Nikolaikirchplatzes
sind über die Städtebauförderung, Bund-Land-Programm
Städtebauliche Sanierungs-und Entwicklungsmaßnahmen,
B.5 gefördert worden. Die Bruttobaukostenbetrugen 509.650,00
DM , Förderbetrag inkl. kommunalen Mitleistungsanteil 509.650,00
DM. Bauzeit war vom 12.10.1999 bis 12.05.2000.
Textautor: Stadt Jüterbog
Bilder: complan GmbH, Potsdam
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