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zurückAktion »Unser Denkmal des Monats«
Quadrat Aktion »Unser Denkmal des Monats« 2007


Im Jahr 2007 stand die Aktion unter dem Kulturland-Motto "Fokus Wasser".

PfeilJanuar

Nauen / Wasserturm

nauen Die Stadt Nauen präsentiert im Januar 2007 als Denkmal des Monats ein Gebäude, welches rund 80 Jahre lang ein Teil des Systems zur Wasserversorgung der Stadt war und damit an der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt maßgeblich beteiligt. Die Sanierung des Einzeldenkmals wurde kürzlich abgeschlossen und stellt im bildlichen Sinne ein herausragendes Zeugnis der Stadtentwicklung des 20. Jahrhunderts dar.

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PfeilFebruar

Wittstock/Dosse / Altes Feuerwehrdepot

wittstock Das ehemalige Feuerwehrdepot wurde im Jahr 1871 als Spritzenhaus für die örtliche Feuerwehr erbaut und war bis 1974 durch diese in Gebrauch. Nach einer Nutzung als Lager wurde 1987 am Westgiebel ein Kiosk eröffnet. Anschließend zog der Wittstocker Fliegerclub ein. Seit Dezember 2005 ist das in die Landesdenkmalliste eingetragene Einzeldenkmal Sitz der Touristinformation Wittstock/Dosse. Die heutige Nutzung entspricht den Sanierungszielen der Stadt Wittstock/Dosse und bietet eine zentrale, barrierefrei erreichbare Anlaufstelle für Bewohner und Gäste Wittstocks.
Termin Auszeichnung 15. Februar 2007, 11 Uhr

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PfeilMärz

Lübbenau/Spreewald / Torbogenhaus

luebbenau

Als Denkmal des Monats wird das am Stadtgraben gelegene Torbogenhaus präsentiert. Die heute durch das Torbogenhaus führende Straße war einst ein Fließ, das von einem schmalen Fußweg begleitet wurde. Das Torbogenhaus diente nach seiner Errichtung als Rathaus, Gerichtsgebäude und Gefängnis. Prägnantes Merkmal ist auch heute noch die Durchfahrt im südlichen Erdgeschossbereich, die Namensgeberin des Gebäudes ist und westlicher Eingang zum historischen Stadtkern.

Termin Auszeichnung 10. März 2007, 13 Uhr

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PfeilApril

Templin / Wassermühle

templin Wie viele Städte und Dörfer dieses Landstrichs entstand die Stadt unmittelbar an einem See, der für den historischen Stadtkern als Lebens- und Wirtschaftsgrundlage diente. Der Templiner Kanal verbindet den Templiner See mit dem Röddlinsee und begrenzte noch heute die Altstadt. Eine Schleusenbrücke führt über den Kanal und bildet mit dem Mühlentor den Zugang zum Stadtkern. Vor dem Mühlentor gelegen befindet sich die „Alte Mühle“, die in der Zeit der Stadtgründung Mitte des 13. Jahrhunderts entstand.
Termin Auszeichnung 20. April 2007, 11 Uhr

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PfeilMai

Brandenburg an der Havel / St. Annenpromenade

brandenburg Die Stadt Brandenburg an der Havel verdankt nicht nur ihre Entstehung der Lage am Wasser- das Wasser diente auch Jahrhunderte lang als Schutz- und Transportmittel. Die Sankt-Annen-Promenade gibt noch heute Zeugnis davon, entwickelte sie sich doch entlang der Stadtmauer aus einer schmalen Fläche zwischen dem Wehrgraben, der die Brandenburger Neustadt umfloss, und der Stadtmauer.
Termin Auszeichnung 11. Mai 2007, 12-14 Uhr

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PfeilJuni

Potsdam / Stadtkanal

potsdam

Friedrich Wilhelm I. ließ ab 1722 einen natürlichen, von der Havel gespeisten Graben begradigen und vertiefen. Der Kanal erwies sich als praktische  Transportader für Baumaterialien und entwässerte den sumpfigen Potsdamer Baugrund. 1965 wurde der Kanal zugeschüttet. Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zur Wiederannäherung an den historischen Stadtgrundriss im Jahr 1990 beinhaltet auch die Wiederherstellung des Stadtkanals. 2001 wurde ein über 300 m langer Abschnitt des Kanals wiederhergestellt.

Termin Auszeichnung 29. Juni 2007, 14-17 Uhr

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PfeilJuli

Ziesar / Storchenturm

ziesar

Die (Niederungs‑)Burg Ziesar mit dem Storchenturm ist ein anschauliches Beispiel für den anthropogenen Einfluss auf das Landschaftsbild durch Rodung und Entwässerung .Etwa ab dem 12. Jahrhundert entstand zwischen ausgedehnten Seen auf einem slawischen Vorgängerbau die Burg Ziesar, die vollständig von einem ‑ teilweise erhaltenen ‑ Wassergraben umgeben war. Der 22 m hohe Rundturm wurde Ende des 15. Jahrhunderts als Wach- und Wehrturm erbaut.

Termin Auszeichnung 14. Juli 2007, 14 Uhr

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PfeilAugust

Belzig / Burgbrunnen

belzig Der Belziger Burgbrunnen gibt auch heute noch ein anschauliches Beispiel der ehemaligen Wasserversorgungssysteme der Burg Eisenhardt und der Stadt Belzig. Für die Burg war der Brunnen von besonderer Bedeutung, da er diese mit Frischwasser versorgte und sie dadurch autark von ihrem Umland machte. Im 13. Jahrhundert wurde er im Wirtschaftshof der Burg auf Feldsteinen gesetzt. Er ist noch heute mit einer Tiefe von 18m wasserführend.
Termin Auszeichnung 23. August 2007, 14 Uhr

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PfeilSeptember

Wusterhausen/Dosse / Schiffahrt

wusterhausen Die Stadt Wusterhausen profitierte einst von ihrer Lage am Dosseübergang der Handelsstraße, die von Hamburg, Lübeck und Rostock nach Süden führte. Bis zu dieser Stelle war die Dosse schiffbar. Aufgrund des günstigen Wasserweges wurde bereits im Mittelalter in Wusterhausen eine Salzniederlage errichtet. Der rege Salzhandel sicherte der Stadt außergewöhnliche Einnahmen. Der zugehörige Hafen nahm den größten Teil der heutigen „Schiffahrt“ ein. Die Freifläche „Schiffahrt“ nimmt einen bedeutenden Stellenwert in der Wusterhausener Stadtsanierung ein. Für die Neuordnung des Areals wurde im Jahr 1995 ein Ideen- und Realisierungswettbewerb durchgeführt.
Termin Auszeichnung 9. September 2007, 11 Uhr

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PfeilOktober

Kyritz / Kunstwerk Brunnen Marktplatz

kyritz Das Denkmal des Monats Oktober in Kyritz stellt ein gelungenes Beispiel für einen sensiblen Umgang mit zeitgenössischen Anforderungen an die historische Stadtmitte dar. Zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und zur Akzentuierung des Überganges vom Kirch- zum Marktplatz wurde die Idee eines Brunnens ins Leben gerufen. Die Platzierung eines Brunnens auf dem Marktplatz stellt eine zeitgemäße Reminiszenz an früher dort vorhandene Pumpen und Wasserfässer dar.
Termin Auszeichnung 12.Oktober 2007, 14 Uhr

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PfeilNovember

Rheinsberg / Marktplatz mit Brunnen

rheinsberg Der rechteckige Marktplatz bildet seit der Neuanlage der Stadt den Mittelpunkt des barocken Stadtkerns zwischen Schloss- und Seestraße. Auf dem Platz fanden Jahr- und Viehmärkte statt, bis er 1765 zu einem Schmuckplatz mit Brunnen umgestaltet wurde. Anders als mittelalterliche Brunnen, hatte dieser keine Versorgungsfunktion. Seit Ende des 19. Jh. erfolgten zahlreiche Veränderungen. In den Jahren 2000/01 wurde ein neuer Brunnen des Bildhauers Günter Kaden im nördlichen Bereich des Marktes installiert. Die Neugestaltung des Marktplatzes im Rahmen der Stadterneuerung wurde 2006 abgeschlossen.
Termin Auszeichnung 3. November 2007, 15 Uhr

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PfeilDezember

Mühlberg (Elbe) / Wohnhaus Elbstraße 1

muehlberg Das Renaissance-Bürgerhaus in der Mühlberger Elbstraße Nr. 1 ist ein herausragendes Baudenkmal im Zentrum der denkmalgeschützten Mühlberger Altstadt. Der Ursprungskern der Anlage liegt im 17. Jh. Das Vorderhaus wurde um 1715 vermutlich zum Nutzen einer Fischerei und zu Wohnzwecken erbaut. Nach schwerer Flut kam es 1830 zu Umbauten und Erweiterungen. Bis 1934 betrieb Gustav Hendler im Hinterhaus eine Lohgerberei. Von 2005-2007 konnte das Bauwerk denkmalgerecht saniert werden.
Termin Auszeichnung 7.Dezember 2007, 14 Uhr

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