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Tagungen
Zweimal im Jahr kommen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft, ihre Partner und Gäste zum Erfahrungsaustausch in Form einer ganztätigen Fachveranstaltung zusammen. Debattiert wird über aktuelle Fragestellungen rund um die historischen Stadtkerne und die Erfordernisse der Stadterneuerung.
Touristisches Meilensteinmeeting
Neben den Fachtagungen tauscht sich die Arbeitsgemeinschaft regelmäßig zu touristischen Fragestellungen im Rahmen des jährlichen touristischen Meilensteinmeetings aus. Dort kommen die Tourismusverantwortlichen unserer Mitgliedsstädte zusammen.
Fachgespräche
Die Arbeitsgemeinschaft führt nicht nur untereinander einen regen Erfahrungsaustausch. Auch mit Partnern der Arbeitsgemeinschaft, wie dem Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz oder dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen steht der Vorstand in engem Austausch.
Arbeitsgemeinschaft historische Stadt- und Ortskerne Nordrhein-Westfalen
Zur Arbeitsgemeinschaft historischer Stadt- und Ortskerne des Landes Nordrhein-Westfalen unterhält die Arbeitsgemeinschaft ein ganz besonders enges Verhältnis, konnten die Brandenburgischen Stadtkerne in der Gründungsphase ihrer Arbeitsgemeinschaft doch eine Menge von den nordrhein-westfälischen Kollegen abschauen. Die Aktion "Unser Denkmal des Monats" wurde auch in Brandenburg etabliert. Im Gegenzug wird der Brandenburgische Historische Adventskalender zum Exportschlager.
Vom
03. - 05.06.2004 hat die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne
in Nordrhein-Westfalen mehrere Städte der Regionalgruppe Süd-Ost
der brandenburgischen Arbeitsgemeinschaft besucht. 24 Vertreter
aus 18 nordrhein-westfälischen Städten sowie Vertreter
des Ministeriums für Städtebau, Wohnen, Kultur und Sport
und des Institutes für Landes- und Stadtentwicklungsforschung
und Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen konnten sich über
den erreichten Sanierungsstand und die anstehenden Aufgaben in den
brandenburgischen Stadtkernen informieren. Das zentrale Thema der Exkursion
lautete "Attraktivitätssteigerung der Innenstädte
- Vermeidung von Leerstand". Rundgänge und Erläuterungen
zu den Städten Herzberg, Uebigau, Mühlberg und Luckau
sowie der Gastgeberstadt Dahme gaben einen Einstieg in intensive
Diskussionen über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der historischen
Stadtkerne in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg.
Am 19. und 20. Oktober 2006 war die Arbeitsgemeinschaft erneut zu einem Erfahrungsaustausch bei der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne Nordrhein-Westfalens zu Gast. Die Perspektiven der historischen Stadt- und Ortskerne durch Funktionsstärkung der Innenstädte standen im Mittelpunkt des Austausches. Rundgänge in den Städten Detmold und Lemgo gaben vor Ort einen lebendigen Einblick in die Fragestellungen von Stadterneuerung und Innenstadtentwicklung. Die Teilnehmer begeisterte ebenso ein Beitrag von Prof. Roland Günter zu den Perspektiven des Kulturtourismus in den historischen Stadtkernen.
Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW
15 Jahre Stadterneuerung
Das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg hat am 27. September 2006 im Rahmen eines Fachkongresses die Erfolge von 15 Jahren Stadterneuerung gewürdigt. Rund 100 Teilnehmer aus Städten, Gemeinden, von Wohnungsbaugesellschaft, Sanierungsträgern und Verbänden sowie eine Reihe von Landespolitikern resümierten über das Erreichte und die Perspektiven von Stadterneuerung und Denkmalschutz. Nachdem in einer verlässlichen Zusammenarbeit aller Partner bereits ein Großteil der wertvollen Bausubstanz gerettet werden konnte und die Brandenburgischen Innenstädte heute stolz ihr kulturelles Erbe präsentieren können, wird es zukünftig darum gehen, die Lebensfähigkeit der Stadtkerne zu sichern. Voraussetzungen sind aus Sicht der Teilnehmer insbesondere eine verlässliche und partnerschaftliche mit sowie eine integrative Zusammenarbeit unter den Landesressorts, eine intensive Zieldiskussion, die Bündelung von Kräften und ein regional ausgerichtetes Denken.
Presseinformation Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung
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