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In
vielen Mitgliedsstädten werden Ideen und Projekte, die die
baulich-räumliche Erneuerung mit der Sicherung einer geeigneten
Nutzung verknüpfen bereits umgesetzt. Ausgangspunkt sind dabei
die städtischen Funktionen, die in der Vergangenheit bestimmend
für städtische Entwicklung und städtisches Leben
waren wie Einzelhandel,
private Dienstleistungen, Handwerk, Kult ur, öffentliche Dienstleistungen
und Wohnen. Bevölkerungsschwund,
Abwanderung, Überalterung, fehlende Arbeitsplätze…
auch Faktoren von denen die Städte der Arbeitsgemeinschaft
„Städte mit historischen Stadtkernen“ betroffen
sind. Gravierende Einschnitte mussten die Städte in den letzten
Jahren erfahren – kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen.
Gerade die Stadtkerne weisen im Land Brandenburg lebendige
Strukturen auf, sind Orte der Identifikation und erfüllen zentrale
Versorgungsfunktionen. Damit dies auch so bleibt und mancherorts
auftretende Mängel behoben werden können, bündeln
die Mitgliedsstädte ihre Kräfte.
Die historischen Stadtkerne sollen auch in Zukunft die Orte in der
Stadt sein, an denen diese unterschiedlichen Funktionen in einer zeitgemäßen
Mischung vertreten sind. Im Jahr 2003 hat die Arbeitsgemeinschaft
begonnen sich intensiv mit der Frage zu befassen, wie städtische
Funktionen in den historischen Stadtkernen gesichert, erweitert
oder neu gewonnen werden können. Gemeinsam
Lösungen zu entwickeln – das packen die historischen
Stadtkerne an.
Unterstützt
wird die Stärkung der historischen Stadtkerne durch viele Partner,
wie z.B. das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung
des Landes Brandenburg. Mit Hilfe von Förderprogrammen, Beratung
und Arbeitshilfen erleichtert das Land Brandenburg die Investition
in die historischen Stadtkerne, z.B. zur Eigentumsbildung in den
historischen Stadtkernen. Die Arbeitsgemeinschaft nimmt diese Anregungen
gerne auf und bringt sich aktiv in die Landesaktivitäten zur
Stärkung der Innenstädte ein.
Förderprogramme
des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung des Landes
Brandenburg
Übersicht zu Förderprogrammen der Investitionsbank Land Brandenburg
best-practice im Netz
Seit dem Jahr 2006 baut die Transferstelle "Städtebaulicher Denkmalschutz" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Wohnungswesen auf ihrer Internetpräsenz eine Datenbank guter Beispiele ("best practices") von Vorhaben zur Stärkung der Innenstädte auf. Die Arbeitsgemeinschaft hat eine umfangreiche Beipielsammlung zur Verfügung gestellt, die im Jahr 2003 von den Mitgliedsstädten zusammengestellt wurde.
Transferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz
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