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Schülerwettbewerb "Denkmale
in unserer Region - Schüler forschen für Schüler"
Der
Wettbewerb
Ob Bau-, Boden- oder Gartendenkmale - Denkmalschutz ist
eine wichtige Aufgabe um das baukulturell wertvolle Erbe des Landes
Brandenburg auch für zukünftige Generationen zu erhalten.
Ein
frühes Verständnis für die Bedeutung des historischen
Erbes an Bauten und Anlagen in den Regionen zu entwickeln und die
Freude an der Beschäftigung mit der Geschichte von Denkmalen
zu finden ist von zentraler Bedeutung für den Erhalt und die
Pflege von Denkmalen. Dies zu fördern hat das Ministerium für
Wissenschaft, Forschung und Kultur zusammen mit dem Ministerium
für Bildung, Jugend und Sport sowie in Kooperation mit der
Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischen Stadtkernen"
des Landes Brandenburg im Schuljahr 2005/2006 erneut den Wettbewerb
"Denkmale in unserer Region - Schüler forschen für
Schüler" ausgelobt.
Ministerium
für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Die
Aufgabe
Die Aufgabe für die Schüler und Schülerinnen
der Jahrgangsstufen 9-13 aller Schulformen bestand darin Arbeitsmaterialien
für den Sachunterricht der Klassen 1-4 zu entwickeln. Die
Arbeitsmaterialien sollen den jungen Schülern die Denkmale
ihrer Region nahe bringen und vor allem das Lernen an außerschulischen
Lernorten interessanter und spannender gestalten. Die Aufbereitung
der Untersuchungsergebnisse konnte durch die Teilnehmer frei gestaltet
werden. Abgegeben sollten die Beiträge als kopierfähige
Vorlage und/oder in digitaler Form.
Die Jury
Am 30. Mai 2006 hat eine 7-köpfige Jury in zwei Rundgängen
die Preisträger des Wettbewerbes ermittelt. Mitglieder der
Jury waren
* Wolfgang Herbst, Staatliches Schulamt Frankfurt/Oder
* Klaus-Dieter
Pohl, Staatliches Schulamt Frankfurt/Oder
* Dr. Bärbel Arnold, Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege
und Archäologisches Landesmuseum
* Dr. Thomas Kersting, Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege
und Archäologisches Landesmuseum
* Nicola Preiß, Ministerium für Wissenschaft, Forschung
und Kultur des Landes Brandenburg
* Christian Wendland, Architekt
* Arne Krohn, Fontanestadt Neuruppin und Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft
"Städte mit historischen Stadtkernen"
Die Preisverleihung
Die Preisverleihung fand am 27. Juni 2006 in der Ruine des ehemaligen Franziskanerklosters in Gransee statt. Kulturstaatssekretär Dr. Johann Komusiewicz lobte die engagierten Beiträge der jungen Denkmalschützer. „Junge Menschen für das kulturelle Erbe des Landes Brandenburg zu begeistern, ist das Ziel des Schülerwettbewerbes, den das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und die Arbeitsgemeinschaft ‚Städte mit historischen Stadtkernen’ des Landes Brandenburg gemeinsam veranstalten. Herausgekommen sind phantasievolle, kreative Vorschläge“, so der Staatssekretär. Auch der Granse er Bürgermeister Walfried Hanke zeigte sich begeistert über das große Engagement junger Menschen seiner Stadt. Mit Geschichten Interesse für Geschichte zu wecken sei der richtige Weg, lobte er die eingegangenen Beiträge. Von der Qualität des 1. Preises konnten sich die rund 50 Gäste durch die anschließende Präsentation durch die Schüler überzeugen.
Die Preiträger
1. Preis | „Erkunde mit Geronimus die Denkmäler von Gransee“ | Werner-von-Siemens-Schule Gransee | 9 Schüler der Klasse 10 | Singgruppe der Schule Beitrag
2. Preis | „Denkmäler in Prenzlau“ | Städtisches Gymnasium der Stadt Prenzlau |
Klasse 11 | Karl Theil, Markus Wegner Beitrag
3. Preis | „Denkmäler in Biesenthal“ | Oberschule Biesenthal | Projektgruppe Beitrag
Anerkennung | "Gransee wie ich es sehe" | Stadtschule Gransee | Klasse 4 bzw. 6 Beitrag
1. Rundgang
„Denkmäler in Belzig“ | Gesamtschule der Stadt Belzig | Projektgruppe Beitrag
„Denkmäler in Treuenbrietzen“ | Gymnasium „Am Burgwall“ | Klasse 9a | Karsten Gebbert, Sarah Schröter Beitrag
„Die historische Stadt Ziesar“ | Thomas-Müntzer-Gesamtschule Ziesar | Klasse 12, Leistungskurs Geografie | Karsten Wartenberg, Diana Wille Beitrag
Hinweis: Die digital vorliegenden Beiträge stehen zum Download bereit oder können als CD-ROM in der Geschäftsstelle abgefordert werden.
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