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Gebäude,
Straßen, Plätze und Grünanlagen im historischen
Stadtkern instand zu setzen und dabei neue Nutzungen, sich verändernde
Lebensgewohnheiten und sich wandelnde Anforderungen mit der Bewahrung
des baukulturellen Erbes in Übereinstimmung zu bringen - dieser
großen Herausforderung stellen sich die Mitgliedsstädte
der Arbeitsgemeinschaft seit Jahren erfolgreich.
Stetig müssen sich dabei Bauherren, Architekten, Denkmalpfleger,
Stadt- und Landschaftsplaner, Mitarbeiter von Genehmigungsbehörden
und nicht zuletzt der Stadtverwaltungen und Sanierungsträger
in vielfältiger Weise mit der Frage auseinandersetzen, wie
der historische Stadtkern in der Summe seiner Teile bewahrt und
erhalten werden kann. Aspekte der Förderung und Finanzierung,
der Genehmigungsfähigkeit, des Gesamtverfahrens, der Archäologie
und der Baudenkmalpflege und viele mehr spielen hierbei eine Rolle.
Insgesamt kann die Arbeitsgemeinschaft
in den letzten 10 Jahren einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt von
Einzeldenkmalen und der kulturhistorisch bedeutsamen Stadtensembles
verbuchen. Der Austausch über die damit in Verbindung stehenden
Fragestellungen hat in der Arbeitsgemeinschaft eine große
Bedeutung.
Programm Städtebaulicher
Denkmalschutz
„Fast
die Hälfte der Erneuerung ist geschafft“, zog Frank Szymanski auf
der Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen
Stadtkernen“ im November 2003 Resümee. Dennoch dürfen und wollen
die Mitgliedsstädte auf dem erreichten Sanierungs- und Erneuerungsstand
nicht stehen bleiben - es warten noch viele Bauwerke, Parkanlagen
und Infrastruktureinrichtungen auf
ihre „Erweckung“. Auch wenn im Stadtbild vielerorts bereits die
vielen sanierten Gebäude positiv herausstechen, die Mitgliedsstädte
ruhen nicht eher bis auch das „letzte Haus am Markt“ Instand gesetzt
wurde und der historische Stadtkern in seiner gesamten Schönheit
bewohn-, nutz- und erlebbar ist. Die Städte der Arbeitsgemeinschaft
verstehen dies nicht zuletzt als ihre Verantwortung gegenüber zukünftigen
Generationen.
Das
Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz" ermöglicht
den Mitgliedsstädten der Arbeitsgemeinschaft ihre historischen
Stadtkernen fachgerecht zu erneuern. Dabei kommt den Mitgliedsstädten
der Arbeitsgemeinschaft mit einer 80%igen Förderung von Bund und
Land ihrer Erneuerungsvorhaben eine besondere Unterstützung zugute.
Programm
Städtebaulicher Denkmalschutz
Unser Denkmal des Monats 
In
den Mitgliedsstädten finden sich inzwischen viele Beispiele für
die gelungene Erhaltung und behutsame Erneuerung des baulichen Erbes.
In der Aktion „Denkmal des Monats“ werden seit 1999 gelungene Beispiele
ausgezeichnet und der Öffentlichkeit präsentiert. Es handelt sich
dabei um Objekte, die in besonderer Weise für eine Stadt von Bedeutung
sind und die Vielfalt unserer historischen Bauten anschaulich machen,
wie z.B. solche, die lange leer gestanden haben und deren neue Nutzung
Impulse für die Umgebung geben, die gegenüber dem früheren Zustand
anders genutzt werden, ohne dass sie durch Umbauten wesentliche
Verluste in der Denkmalsubstanz erlitten hätten, oder die für die
Geschichte neue Erkenntnisse erbracht haben, z.B. durch Funde im
Keller oder besondere Konstruktionen.
Denkmale
des Monats 1999 - 2006
Denkmale
des Monats 2007
Denkmale
des Monats 2008
Denkmalpflegepreis Brandenburg
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg lobt jährlich den Brandenburgischen Denkmalpflegepreis aus. Für unsere Mitgliedsstädte ein willkommender Anlass unter Gleichgesinnten ihr Anliegen der breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Im Jahr 2005 wurden beispielsweise gleich die ersten beiden Plätze durch Objekte
aus Mitgliedsstädten der Arbeitsgemeinschaft besetzt. Gabriele
Lettow erhielt einen 1. Preis für die Restaurierung der Siechenhauskapelle Neuruppin
und des dazugehörigen Ensembles (siehe Denkmal des Monats Februar
2005 mehr ). Der zweite Preis ging an den Architekten Peter Köster für
die Sanierung des Ackerbürgerhauses und Backhauses Dombrowskistraße
16 in Wusterhausen/Dosse. Eine Anerkennung erhielt zu dem Horst
Behnke für die Dokumentation der Bodendenkmale in den Ämtern
Treuenbrietzen und Niemegk.
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Schülerwettbewerb "Denkmale in unserer Region"
Um unsere wertvollen Denkmale auch in Zukunft zu erhalten und zu pflegen wendet sich die Arbeitsgemeinschaft mit ihren Aktivitäten auch an die Jüngsten. Die enge Kooperation mit Schulen und Kindertagesstätten trägt dazu bei, die Kleinen und die Großen für Denkmale und die historischen Stadtkerne zu begeistern. Ob Stadterkundungsspiele für Kinder oder ein Tanz zum Denkmal des Monats, eine neue Skateanlage an der Stadtmauer - die historischen Stadtkerne bieten für Kinder und Jugendliche viele Möglichkeiten. Eine besondere Form unser Anliegen zu vermitteln findet über den Wettbewerb "Denkmale in unserer Region - Schüler forschen für Schüler" statt, der sich an Schüler der Jahrgangsstufen 9-13 richtet.
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