|
Denkmal des Monats August in Wittstock/Dosse 
Am 5. August 2010 wird Stadtkirche St. Marien in Wittstock/Dosse zum Denkmal des Monats ausgezeichnet. Die St. Marienkirchein Wittstock/Dosse steht als sichtbares Zeugnis eindrucksvoll für die mittelalterliche Baukultur in der Mark. Der mächtige Baukörper prägt nicht nur das Stadtbild, sondern bildet als weit über die Stadtsilhouette hinausragendes Bauwerk eine Landmarke. In der Sanierungsstrategie nahm die Stadtkirche eine besondere Stellung ein.
Kurzinformation Denkmal
Einladung
Programm
alle Denkmale des Monats 2010
„Einsparungen im Bereich der Städtebauförderung “
Die Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg nimmt mit großer Sorge zur Kenntnis, dass die Städtebaufördermittel im Rahmen des Sparpakets der Bundesregierung ab dem Jahr 2011 auf drastische Weise gekürzt werden sollen. Aus diesem Anlass haben sich die 31 Mitgliedsstädte der Arbeitsgemeinschaft mit einem gemeinsamen Positionspapier gegen die geplanten Kürzungen ausgesprochen. Wir sehen hier die Landes-regierung in der Pflicht den beabsichtigten Kürzungen vehement entgegen zu wirken. Die Kürzungen treffen in erster Linie unsere Kommunen. Angesichts der Bewältigung des demografischen Wandels wirken sich die angekündigten Maßnahmen vor allem auf die Lebensqualität, das Wohnumfeld der Menschen und das lokale Handwerk in den Mitgliedsstädten der Arbeitsgemeinschaft aus. Die seit vielen Jahren hart erarbeitete Sanierung und Belebung der historischen Stadtkerne gilt es auch in Zukunft zu gewährleisten.
Im folgenden finden Sie eine Auswahl an Stellungnahmen unterschiedlicher Institutionen zur Ansicht:
Positionspapier Arbeitsgemeinschaft
Positionspapier Städteverbünde
Positionspapier Expertengruppe Städtebaulicher Denkmalschutz
Pressemitteilung Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Positonspapier Städte- und Gemeindebund
Positonspapier BBU/Innenstadtforum Brandenburg
Schreiben Deutsche Akademie f. Städtebau und Landesplanung
Schreiben Deutscher Städtetag/ Städte- und Gemeindebund
Artikel der FAZ-Online
Sommertheater in den historischen Stadtkernen "Tartuffe" - ein Komödie von Molière

Die Familie des Pariser Bürgers Orgon ist verzweifelt: Der Hausherr und seine bigotte Mutter huldigen dem sich fromm und gottesfürchtig gebenden Tartuffe, der sich in ihrem Haus eingenistet hat. Das geht so weit, dass Orgon seine Tochter Mariane gegen ihren Willen mit Tartuffe verheiraten will, diesem sein Vermögen überschreibt und gar nicht bemerkt, dass Tartuffe seiner Frau Elmire Avancen macht und ihn um Hab und Gut bringen will. Orgons Schwager Cléante und die gewitzte Zofe Dorine versuchen, Orgon mit gesundem Menschenverstand die Augen zu öffnen. Doch der Gerichtsvollzieher im Auftrag Tartuffes steht schon vor der Tür. Wer ist dieser Tartuffe, der mit seinem Glauben und seinen Intrigen ein zerstörerisches Spiel in Gang setzt, aus dem niemand mehr Rettung weiß?
Am 18. Juli 2010 beginnt
die Theatertournee mit der Theatergruppe marameo durch sieben historische Stadtkerne. Sie sind herzlich dazu eingeladen.
Aufführungsdaten und-orte
www.theater-marameo.de
Positionspapier „Brandenburger Städte 2020 – Landesentwicklung ist integrierte Stadtentwicklung!“
Am 15.4.2010 unterzeichneten Michael Knape, Bür germeister der Stadt Treuenbrietzen und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg, Frank Szymanski, Oberbürgermeister der Stadt Cottbus und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Städtekranz Berlin-Brandenburg“ und Friedhelm Boginski, Bürgermeister der Stadt Eberswalde und Vorsitzender des Innenstadtforums das gemeinsame Positionspapier der drei kommunalen Arbeitsgemeinschaften in Frankfurt/Oder. Das Positionspapier sowie die Pressemitteilung erhalten Sie hier.
Positionspapier
Pressemitteilung
Neuerscheinung Broschüre "Im Kern einzigartig"
Unter diesem Motto präsentieren sich die historischen Stadtkerne in der neuen Broschüre von Ihrer ganz besonderen Seite. Quadratisch, praktisch, handlich – im neuen Design lockt die Broschüre mit ansprechenden Bildern und kleinen Anekdoten zu jeder Stadt. Wussten Sie beispielsweise schon, dass der Comic-Held und Detektiv Nick Knatterton aus Kyritz „an der Knatter“ stammt, dass das Treiben der mittelalterlichen Stadt Jüterbog ganz Europa veränderte? Rheinsberg von Rom inspiriert wurde? Oder, dass in Uebigau-Wahrenbrück das Geld auf der Straße lag? Diese und viele andere kleine Geschichten rund um unsere historischen Stadtkerne werden Sie erstaunen und neugierig auf einen Besuch machen. Die Broschüre „Im Kern einzigartig“ ist gegen eine Schutzgebühr von 2 EUR in den Touristeninformationen der Mitgliedsstädte sowie in der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft in Potsdam erhältlich.
Publikation "WendePunkte - Wiederentdeckung de r historischen Stadtkerne"
Zum Abschluss der Beteiligung der Arbeitsgemeinschaft «Städte mit historischen Stadtkernen» des Landes Brandenburg an Kulturland Brandenburg 2009 veröffentlicht die Arbeitsgemeinschaft das die Publikation «WendePunkte. Wiederentdeckung der historischen Stadtker ne».
Die am 15.12.2009 stattgefundene Buchvorstellung mit ausgewählten Zeit-Geist-Zeugen der Wendejahre war ein großer Erfolg. Moderiert wurde diese Veranstaltung von Harald Asel vom rbb Inforadio. Die Sendung ist dauerhaft auf der Inforadio-Website nachhörbar.
http://www.Inforadio.de/
Ortsgespräche
Auch in diesem Jahr möchte das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (BLDAM) zusammen mit der Brandenburgischen Architektenkammer und (jetzt neu) mit dem VBI (Verband beratender Ingenieure) Landesverband Berlin-Brandenburg vier Denkmale vorstellen, an denen Aspekte der Denkmalpflege, der Architektur und der Konstruktion vorgestellt und diskutieren werden sollen. Damit wird die traditionelle Reihe an folgenden Tagen um jeweils 14:00 Uhr fortgesetzt:
01.09.2010 Hohen Neuendorf, Dotti-Villa
06.10.2010 Brandenburg an der Havel, St. Johanniskirche
Weitere Informationen finden Sie unter: www.bldam-brandenburg.de oder per Email unter sekretariatD@bldam-brandenburg.de
Internetseite des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz
Aufmerksam möchten wir auch auf die neue Internetseite des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz www.dnk.de machen. Hier finden Sie ständig aktualisierte Informationen zur Denkmalpflege in Deutschland. Ein Newsletter kann abonniert werden, der die bis 2009 gedruckt vorliegenden DSI (Denkmalschutzinformationen) ersetzt und alle 4 Wochen erscheint.
„Mittendrin“ - Wittstock/Dosse 20 Jahre nach der politischen Wende 1989
Ganz neu erschienen ist die Wittstocker Publikation "Mittendrin" zur Stadtsanierung und -entwicklung in den Jahren von 1989 bis 2009. Der Autor Markus Hennen, Sanierungsbeauftragter der Stadt, bietet einen Überblick über den radikalen und weitreichenden Strukturwandel der Stadt Wittstock seit der politischen Wende 1989. Anhand der vielen, in der Publikation vorgestellten Bausteine zur Stadtsanierung und Stadtentwicklung wird deutlich, wie wichtig vorausschauende Strategien und Zielsetzungen als positive Weichenstellung sind und wie dringend erforderlich die konsequente Arbeit für eine positive Zukunft von Wittstock ist. Neben der chronologischen Darstellung der Entwicklung von 1989 bis 2009 sind insbesondere die optimistischen Visionen, die Bürgermeister Jörg Gehrmann für die weitere städtische Entwicklung bis zum Jahr 2020 entwirft, ermutigend. Gegen eine Schutzgebühr von 5,- € ist die Broschüre an der Wittstocker Touristinformation, im lokalen Buchhandel und in den Museen Alte Bischofsburg erhältlich.
Sonderausstellung »Mittelpunkte. Historische Stadtkerne im Land Brandenburg«
Die historischen Stadtkerne Brandenburgs sind Mittelpunkte für städtisches Leben, Handel, Kultur und Begegnung. 1989 waren die hist orischen Stadtkerne von den unzureichenden Investitionen während der DDR-Zeit geprägt: wertvolle Denkmale verfallen, Straßen und Wege nicht instand gehalten. In einem beispielhaften Erneuerungsprozess haben sich die 31 historischen Stadtkernen Brandenburgs in den letzten 18 Jahren verändert. Die Sonderausstellung "Mittelpunkte. Historische Stadtkerne im Land Brandenburg" lädt zu einem bildhaften Spaziergang durch die Altstädte Brandenburgs und gibt Einblick in Herkunft, Werdegang und den erfolgreichen Erneuerungsprozess. Interessierte Städte können sich gern bei der Geschäftsstelle melden, um die Ausstellung in ihrer Stadt zu zeigen.
Historische Stadtkerne gewinnen Brandenburger Tourismuspreis 2008
Brandenburg s Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns zeichnet die Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ mit dem Tourismuspreis 2008 des Landes Brandenburg aus. Die Historischen Stadtkerne sind Preisträger der Kategorie Werbung/ Kommunikation/ Öffentlichkeitsarbeit“.
Gewürdigt wird insbesondere die Einbindung der Historischen Stadtkerne Brandenburgs in das touristische Landesmarketing. Die Historischen Stadtkerne haben seit 2002 das Tourismusmarketing neben der Altstadtsanierung zu einer tragenden Säule ihrer Tätigkeit entwickelt. „Durch die Einbindung der Vermarktungsaktivitäten in Kommunikationswege von Marketingpartnern aus den Bereichen Kultur und Verkehr und durch die Kooperation mit auflagestarken Medien gelingt es, die Wahrnehmung der Mitgliedsstädte und damit den touristischen Attraktivitäts- und Wettbewerbsfaktor für Brandenburg dauerhaft zu erhöhen“, heißt es in der Jury-Begründung. Öffentlichkeitswirksame überregionale Projekte wie der „Historische Adventskalender“ oder das „Denkmal des Monats“ ergänzen die Marketingarbeit der Stadtkerne.
Der Tourismuspreis des Landes Brandenburg wird seit 2001 jährlich für innovative Dienstleistungen und professionelles Marketing an touristische Akteure in Brandenburg vergeben.
Artikel Tagesspiegel
Aktion »Bürger retten ihre Denkmale« gestartet
Die Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischen Stadtkernen" des Landes Brandenburg hat im Rahmen des Jahrespressegespräches am 7. Januar 2008 offiziell die Aktion "Bürger retten ihre Denkmale" gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung gestartet. In Kooperation mit der Stiftung werden Spenden für ausgewählte sanierungsbedürftige Denkmale in den Mitgliedsstädten gesammelt. Der Vorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Gottfried Kiesow, konnte bereits der Stadt Wusterhausen/Dosse einen Scheck über 9.000 EUR überreichen. Soviel war bereits im Jahr 2007 für die Sanierung des Herbstschen Hauses gesammelt worden. Mit dem offiziellen Start der Aktion ist der Weg bereitet, weitere Denkmale in die Spendensammlung aufzunehmen. Hinzu kommt im Jahr 2008 die Malzhausbastei in Peitz. Weitere Objekte aus den Mitgliedsstädten wie die Schlosskirche in Altlandsberg sind in Vorbereitung.
Informationen zu den Objekten und Spendenkonten
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Denkmale mit Emailleplakette gekennzeichnet
Im Januar 2008 werden alle bislang ausgezeichneten Denkmal mit einer Plakette versehen. Zukünftig erhält jeder Eigentümer im Rahmen der Urkundenübergabe zur Auszeichnungsveranstaltung ein ebensolches Schild. Die Plakette ist ähnlich der weiß-b lauen Denkmalplakette aus Emaille und besitzt eine Größe von 10x10cm. Mit dem schmucken Emailleschild lässt sich bei einem Spaziergang durch die historischen Stadtkerne erkennen, hinter welchem Denkmal sich eine besondere Geschichte, ein besonderer kultureller Wert oder ein außerordentliches Engagement der Eigentümer verbirgt.
|