Die
Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“
des Landes Brandenburg ist eine Kommunale Arbeitsgemeinschaft im Sinne
§2 des Gesetzes über die kommunale Gemeinschaftsarbeit im
Land Brandenburg. Die Mitgliedsstädte wurden vom Ministerium
für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg
(seit 2004: Ministerium für Infrastrultur und Raumordnung) in
das Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“
aufgenommen. Dieses Programm steht nur denjenigen Brandenburger Städten
zu, die sich durch eine Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft
zu den hohen Qualitätsanforderungen einer erhaltenden Stadterneuerung
bekannt haben.
Im Juni 2002 feierte die Arbeitsgemeinschaft ihr 10-jähriges Bestehen
in der Mitgliedsstadt Angermünde. Der damalige Ministerpräsident
des Landes Brandenburg Manfred Stolpe und der Stadtentwicklungsminister
Hartmut Meyer lobten die kontinuierliche Zusammenarbeit in der Arbeitsgemeinschaft
und bilanzierten ein „erfolgreiches Jahrzehnt der Stadterneuerung“.
Zu den ehemals 20 Gründungsmitgliedern sind seit 1992 neun weitere
Städte dazugekommen. Im Januar 2007 wurden die Städte Doberlug-Kirchhain und Lübbenau/Spreewald
als 30. und 31. Mitgliedsstadt feierlich in die Arbeitsgemeinschaft aufgenommen.
Das
Engagement für die historischen Stadtkerne findet auch Anerkennung
Dritter. Im November 2000 wurde die Arbeitsgemeinschaft vom Deutschen
Nationalkomitee für Denkmalschutz für ihre vorbildlichen
interkommunalen Aktivitäten zur Denkmalerhaltung und Denkmalvermittlung
und als Vorbild für andere denkmalgeschützte Städte
bzw. Denkmalbereiche mit der „Silbernen Halbkugel“ ausgezeichnet.Gesetzliche
Grundlage der Zusammenarbeit in der Arbeitsgemeinschaft ist das Gesetz
über kommunale Gemeinschaftsarbeit des Landes Brandenburg.