Stadtwärts! Zu Gast in der Mark

Jahresthema 2018: Europa in Stein gebrannt - Spurensuche in historischen Stadtkernen

Unter dem Jahresthema „Stadtwärts! Zu Gast in der Mark“ nimmt die Arbeitsgemeinschaft im Jahr 2019 das Kulturland Brandenburg Thema „Fontane.200/Spuren“ auf und begibt sind in Theodor Fontanes Fußstapfen.

Fontanes „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ haben die Wahrnehmung insbesondere des ländlichen Brandenburgs nachhaltig beeinflusst. Noch heute beschwören sie das Bild einer weitestgehend intakt gebliebenen Kulturlandschaft, die von ihren Menschen und deren Geschichten geprägt ist und – damals wie heute – einen höchst willkommenen Kontrast zur Enge und Hast der Großstadt bietet.

So sehr die „Wanderungen“ auch zu Streifzügen zu Fuß oder mit dem Rad einladen: Fontane recherchierte das Material für seine Berichte kaum tatsächlich wandernd, sondern griff wo es ging auf die Eisenbahn, die Schifffahrt und Kutschen zurück. Besonders bei längeren Aufenthalten nutzte er – wenn er nicht z.B. bei Dorflehrern oder Landadligen untergebracht war – die damals schon bestehenden Einrichtungen des Fremdenverkehrs wie Gasthäuser und Fremdenzimmer.

Im 200. Geburtsjahr Fontanes widmet sich die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen einer Spurensuche, wie Fremdenverkehr und Reisen sich zu seiner Zeit darstellten und sich seitdem entwickelt haben: Welche Sehenswürdigkeiten bleiben zeitlos interessant, welche Gasthäuser stehen in langen Traditionslinien, wie haben sich Verkehrswege entwickelt und was ist vielleicht noch wie in alter Zeit geblieben? Welche Personen und Vereinigungen haben die touristische Entwicklung vor Ort vorangebracht? In Ausstellungen und Hörführungen werden Orte der Gastfreundschaft, Orte der Mobilität und Orte der Kommunikation in historischen Stadtkernen vorgestellt.

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