21. Mai 2016 | Schaustelle Stadtkern/Tag der Städtebauförderung

Auch in diesem Jahr gilt es die gemeinsame Aktion „Schaustelle Stadtkern“ mit Leben zu füllen. Nach dem Erfolg im letzten Jahr wird auch in diesem Jahr die beliebte Aktion mit dem bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“ am 21. Mai 2016 zusammengelegt.

Zusätzliche Informationen zum Programm des bundesweiten "Tag der Städtebauförderung" erhalten Sie hier: https://www.tag-der-staedtebaufoerderung.de/programm/programmuebersicht/

Viel Spaß beim Durchstöbern der Veranstaltungen!

 

 

Altlandsberg

10-12 Uhr Besichtigung des neuen Altstadthorts.

Die Städtebauförderung hat es der Stadt Altlandsberg möglich gemacht, am Standort des ehemaligen Klosters einen modernen Hort zu erbauen. Unter Einbeziehung ehemaliger Wirtschaftsbauten aus dem 19. Jahrhundert, harmonisch und sensibel ergänzt durch eine kleinteilige Bebauung, ist eine modellhafte Anlage der Kinderbetreuung entstanden.

Die Nähe zur benachbarten Metropole Berlin ist für viele Interessenten aus der Hauptstadt die Anregung in Altlandsberg ihren Lebensmittelpunkt zu suchen. Die Standortqualität der Stadt Altlandsberg wird nicht nur durch das historische Stadtbild geprägt, sondern auch durch Bildungs-, Freizeit-, Verkehrs- und Lebensqualität. Dieser Hort ist ein wichtiges Argument für neue Bürger dieser Stadt

10-12 Uhr Ausstellung "Zeit in Stein" im Haus am Storchenturm wiedereröffnet.

Interessierte können die Ausstellung besuchen und ins Gespräch mit der Sanierungsbeauftragten der Stadt Altlandsberg kommen.

Um 15:30 Uhr Einläuten der Glocke "Friedrich" in die Schlosskirche

Die Fördergesellschaft Schlossgut Altlandsberg e.V. lädt zum Einläuten der Glocke "Friedrich" in die Schlosskirche ein. Diese Veranstaltung für geladene Gäste findet im Rahmen des Jubiläumjahres zum 400. Geburtstag von Otto von Schwerin statt. Otto von Schwerin regelte u.a. das nach dem Dreißigjährigen Krieg regenerierungsbedürftige Handwerks- und Zunftwesen in Altlandsberg neu.

Kontakt | Stadt Altlandsberg, Sanierungsbüro Altlandsberg, Am Markt 1, 15345 Altlandsberg, Tel. 033438-61173, Mail: info@sanierung-altlandsberg.de

 

 

Bad Belzig

14.00 Uhr Eröffnung der städtischen Kulturlandausstellung 

Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Bad Belzig Frau Klabunde Quast, Grußwort durch die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung Frau Schneider, thematischer Vortrag vom Historiker Ralf Gebuhr, Präsentation des plastischen Stadtmodells (Bronzeguss-Plastik) vor dem Rathaus, zum Abschluss Rundgang durch die Ausstellung.

Der Einfluss von Handel und Handwerk auf die Herausbildung der mittelalterlichen Stadt als Arbeits- und Wohnort von Handwerkern prägte auch die Entwicklung Bad Belzigs. Mit der Ausstellung soll die Bedeutung der Wasserläufe im Stadtgebiet und die Ansiedlung des Müllerhandwerks mit insgesamt 8 Mühlen hervorgehoben werden. Das Zusammenspiel des Handwerks mit der Entwicklung von Marktplätzen als wichtige Orte für den Handelsumschlag und die entstehenden Handelswege veränderte das Bild der mittelalterlichen Stadt. Dies kann noch heute deutlich im Stadtbild nachvollzogen werden. Ebenso wird die Bedeutung der Anbindung der Stadt an das Eisenbahnnetz und die Auswirkungen der Industrialisierung auf die Stadtentwicklung betrachtet.

Kontakt | Stadt Bad Belzig, Bauverwaltung, Leit er der Bauverwaltung - Herr Grund, Wiesenburger Straße 6, 14806 Bad Belzig, Tel.: 033841 / 94-0, Fax. 033841 / 94-131, Mail: bauverwaltung@bad-belzig.de

 

 

Bad Freienwalde (Oder)

Bad Freienwalde Bahnhof

10.00 - 15.00 Uhr Workshop Stadtentwicklung „Neue Nutzungen für alte Denkmale – Post und Bahnhof“

Ziel ist die öffentliche Diskussion der zwei wichtigsten Stadtentwicklungsvorhaben der nächsten Jahre, der ehemaligen Post und des Ensembles der Bahnhofsgebäude. Dabei sollen die Bürger der Stadt mitreden können und so die Akzeptanz für die Vorhaben und die mit deren Realisierung verbundenen Probleme erhöht werden. (Beide Denkmale wurden im Rahmen der Schaustelle Stadtkern 2014 besichtigt. Nun folgt der Diskussionsprozess im Rahmen der Bürgerbeteiligung.)

GIBBZ - Gemeinnütziges Informations-, Bildungs- und Begegnungszentrum des VFBQ Bad Freienwalde e.V., Wasserstraße 18, 16259 Bad Freienwalde(Oder)

Kontakt | DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG, Axel-Springer-Straße 54 B, 10117 Berlin, Tel. +49 30 3116 974 36, Fax +49 30 3116 974 96, Mail: jan.oehler@dsk-gmbh.de

 

 

Beeskow

Ab 10.00 Uhr Rundgang durch das Gebäude Berliner Straße 15/16 mit Denkmalpflegern, Planern und Restauratoren.

Das Wohn- und Geschäftshaus in der Berliner Straße zeigt sich als dreiachsig und zweigeschossig unter Kehlbalkendach mit doppelt stehendem Stuhl mit Walm und wird auf das 17. Jahrhundert datiert.

Im Erdgeschoss befindet sich eine einzigartige Holzbalkenschiffskehlendecke, welche auf 1512 datiert wurde. Im Zuge vieler Umbaumaßnahmen in der Vergangenheit wurde das Einzeldenkmal total überformt. Schrittweise werden durch die Restauratoren und Bauforscher historische Bauteile entdeckt und Sanierungskonzepte zum Erhalt dieser erarbeitet. Die Stadt ist Eigentümerin des Einzeldenkmals und möchte den Tag der Städtebauförderung / Schaustelle Stadtkern dazu nutzen die laufenden Sanierungsmaßnahmen vorzustellen.

Die Entwicklung der Stadt Beeskow verdanken wir letztlich auch dem Handwerk. Viele Gebäude entstanden in den letzten Jahrhunderten. Viele Handwerkstechniken kann der Besucher dann in der Berliner Straße 16 erleben und auch den Holzrestauratoren über die Schulter schauen.

Treffpunkt: Berliner Straße 15/16 in 15848 Beeskow

Kontakt | Stadt Beeskow, Kerstin Müller, Berliner Str. 30, 15848 Beeskow, Tel. 03366-42260, Mail: kerstin.mueller@beeskow.de

 

 

Brandenburg an der Havel

EIN GANZ NEUES ALTES DACH oder „Alles soll so aussehen, als ob nichts passiert wäre…“

2014/2015 wurde das riesige altehrwürdige Dach der St. Gotthardtkirche u.a. mit Städtebaufördermitteln vollständig umgedeckt. Auch der Dachstuhl wurde im Rahmen dieser Baumaßnahme behutsam repariert.
Am 28.5.2016 laden ab 15.00 Uhr die St. Gotthardtkirchgemeinde, das Architekturbüro Dr. Krekeler und die Stadt Brandenburg an der Havel zu einer Entdeckertour in den Turm und durch den mittelalterlichen Dachstuhl der St.Gotthardtkirche ein.
Geboten werden für Groß und Klein Wissen, Informationen aus erster Hand, ungewöhnliche Ein- und Ausblicke und ausreichend Wegzehrung :)
Bitte Taschenlampen mitbringen…

Treffpunkt: 28. Mai 2016 um 15:00 Uhr Schaustelle Dach St. Gotthardtkirche

Kontakt | Stadt Brandenburg an der Havel, Untere Denkmalschutzbehörde, Anja Heinecke, Klosterstraße 14, 14770 Brandenburg, Tel.: 03381/586333, Mail: anja.heinecke@stadt-brandenburg.de

 

 

Dahme/Mark

Rahmenprogramm 

Mittels eines Rahmenprogramms (Vortrag Archäologie, flankierende Veranstaltungspunkte durch Baufirmen, Baustellencafe etc.) soll den Bürgern Dahmes die Städtebauförderung nahe gebracht werden und nachhaltige Außenwirkung geschehen.
Zum einen gerät die Sanierung der Bundesstraße 102 in den Fokus und zum anderen soll die Sanierung der Rudolf-Breitscheid-Str. 22 exemplarisch für behutsame Reaktivierung einer Brache präsentiert werden.
Die mit der Sanierung der Bundesstraße betroffenen Akteure begegnen an diesem Tag den Anwohnern und Interessierten zum Thema „Stand der Dinge“ und zukünftige Ereignisse. Ähnlich wird mit der Rudolf-Breitscheid-Straße 22 verfahren, wo der Eigentümer seine Türen öffnet und über die Geschichte und die Sanierungsmaßnahme per se spricht.

Durch den Brückenschlag zwischen Sanierung altehrwürdiger Gebäude (bspw. Rudolf-Breitscheid-Str. 22) und der Sanierung einer verkehrlichen Infrastruktur wird vermittelt, wie breitgefächert Stadtentwicklung, v.a. auch in Städten mit historischen Stadtkernen, sein kann. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass ein generationenübergreifendes Publikum Interesse an Themen der Stadtplanung hat und somit Akzeptanz und Neugier für vergangene, bestehende und zukünftige Maßnahmen geweckt wird. Die Frage, ob eine alte Stadt Museum oder Zukunftslabor ist, kann und will nicht beantwortet werden, da es bei nüchterner und engagierter Betrachtung Merkmale beider Einrichtungen aufweist. Im Fokus stehen sowohl die nachhaltige Nutzung und die optimale Verwendung als auch die Wertschätzung der Genese und der Historie eines Baus, sei es verkehrlicher oder kultureller Natur.

Treffpunkt: Rudolf-Breitscheid-Str. 22 & Baustelle Bundesstraße 102

Kontakt | Amt Dahme/Mark, Bauamt, Rita Müncheberg, Hauptstraße 48/49, 15936 Dahme/Mark; Tel.: 035451/981-26; Fax: 035451/981-44; Mail: amt@dahme.de 

 

 

Doberlug-Kirchhain

Handel – Handwerk – Leben zwischen Schloss und historischem Stadtkern Doberlug

Termin: 29. Mai 2016

ab 10:00 Uhr: Workshop „Wie geht es weiter im Schloss Doberlug“
Planer und Verantwortliche stehen Rede und Antwort zur Zukunft des Schlosses - öffentlich und kostenfrei –

10:00 – 17:00 Uhr: Markt am Schloss
Kulinarische Genüsse und regionale    Produkte

13:30 – 15:00 Uhr: Stadtführung

ab 15:00 Uhr: Kranzreiten im Schlossgraben

 

Zu Füßen seines Schlosses ließ Christian von Sachsen-Merseburg die barocke Planstadt Dobrilugk anlegen und gewährte Handwerkern, die sich hier niederließen, zahlreiche Vergünstigungen. Noch heute leben und arbeiten Nachfahren der einzigen Händler und Handwerker im Historischen Stadtkern.

Kontakt | Touristinformation Doberlug-Kirchhain, Schlossplatz 1, 03253 Doberlug-Kirchhain, Tel. 035322 68 88 50, Mail: touristinfo@doberlug-kirchhain.de

 

 

 

Jüterbog

Neumarkttor, Baustellenführung Ausbau B 102 und Ausstellungseröffnung "25 Jahre Städtebauförderung" an vier Standorten im öffentlichen Raum der Stadt

Die im Mittelalter entstandene Stadtbefestigungsanlage in Jüterbog umfasste auch drei Stadttore, die den Zugang zur Stadt ermöglichten. Dem mit Beginn des 19. Jahrhunderts zunehmenden Verkehr fielen Teile der Jüterboger Stadttore zum Opfer. Vom inneren Neumarkttor ist nur der Rundturm erhalten. Er wurde um 1200 errichtet, um 1300 erhöht und ca. 1480 ausgebaut. Im Jahre 1999 wurde er restauriert. Der gegenüber stehende viereckige Turm (wie Zinnaer Tor) wurde 1909 abgerissen. Der Torbogen wurde 1839 abgebrochen. Der Verbleib des Torwächterhauses ist unbekannt. Auch der Zwinger und dessen Mauern wurden rückgebaut. Das Außentor, das heutige Neumarkttor, ist jedoch noch vorhanden. Dieses ist im Rahmen der Erneuerung der Wehranlage nach dem großen Stadtbrand 1478 als kastellartige Anlage entstanden. Seit 1984 wird der Verkehr vollständig um das Tor herumgeführt. Doch aufgrund der jahrzehntelangen Durchfahrung hat das Tor stark gelitten. Auch durch die misslichen städtebaulichen Entwicklungen verlor das Neumarkttor an Präsenz. Im Vorfeld der Ausbauarbeiten der B 102 wurde das Tor umfänglich saniert und erhält durch eine geänderte Straßenführung eine städtebauliche Aufwertung. Mit einer Baustellenführung soll den Bürgern der Fortgang des Ausbaus B 102 im Bereich Neumarkttor präsentiert werden. Gleichzeitig wird die Ausstellung "25 Jahre Städtebauförderung" an vier Standorten im öffentlichen Raum der Stadt Jüterbog eröffnet.

Kontakt | Sanierungsträger Bruckbauer & Hennen GmbH, Schillerstraße 45, 14913 Jüterbog, Tel: 03372 433 233, Fax: 03372 433 245, Mail: info@bruckbauer-hennen.de

 

 

Lenzen

13.30 Uhr – 15.30 Uhr „Lenzener Auenforum“: Stadtrundgang mit Besichtigungen

KultURstube, FilzWERKstatt, NATURwacht, RegionalLADEN, KOCHwerkstatt, Museumsfundus

Die  Stadt Lenzen ist über 1000 Jahre alt, das Gebäude ca. aus dem Jahre 1750, entstanden ist ein Multikulturobjekt – im Dachgeschoss der historische Museumsfundus mit den neuen Einrichtungen. 

Treffpunkt: Hamburger Str. 49, 19309 Lenzen (Elbe)

Kontakt | Stadtbetrieb Lenzen, Berliner Str. 7, 19309 Lenzen (Elbe), Frau Steinbrenner, Tel.: 038792  80542; Mail: lenzen-info@t-online.de

 

 

Peitz

Peitzer Jahrmarkt

Wo sind unsere traditionellen Handwerker: die Kürschner, Leinenweber, Schuhmacher?

Im 14. Jahrhundert gab es die Jahrmärkte - dort trafen sich das Handwerk und die Bürger und es wurde gehandelt, gefeiert, gefeilscht und gelacht.

Viele Bürger und Vereine pflegen die Traditionen und möchten diese auf dem Festungsgelände für einen Nachmittag präsentieren. Markttreiben, historische Spiele, Moden- und Frisurenschau, Theatervorstellungen, Bogenschießen, Schankwirtschaften, Führungen und vieles mehr erwarten die Gäste.

Treffpunkt: Festungsturm und Zitadelle, Festungsweg 2, 03185 Peitz

Kontakt | Amt Peitz, Bauamt, Cornelia Donath, Schulstraße 6, 03185 Peitz, Tel.: 035601- 38162, Mail: donath@peitz.de

 

 

Rheinsberg

Stadtrundgang mit Start und Ziel am Café Claire am Kirchplatz Ecke Schlossstraße.

Es geht über die Kirchstraße zur Baustelle Neues Rathaus mit einer Schaustellenführung. Weiter geht es zur Bundesmusikakademie (Kavalierhaus), welche sich in Sanierung befindet, danach zur Remise und vorbei am Negativbeispiel Trauerspielstätte Obermühle, über den neuen Sanierungs-Spielplatz. Im Nachgang besteht die Gelegenheit zur Selbsterfahrung bei Stummen Stadtrundgang (Hinweistafeln/Plaketten) historischer Gebäude und Plätze.

Die hohen stadtbild- und denkmalpflegerischen Anforderungen, die die Stadt Rheinsberg bei dem Einsatz von Fördermitteln stellt, werden von der breiten Öffentlichkeit und auch von dem Großteil der betroffenen Eigentümer mitgetragen. Das war nicht immer so, aber es ist nunmehr für jedermann offensichtlich, dass das Stadtbild und damit die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt hiervon profitiert haben.
Durch die Vielzahl an Haltepunkten, die während des Stadtrundganges anvisiert sind, soll die städtebauliche Genese und die verschiedenen Bereiche, in die Städtebaufördermittel flossen, aufgezeigt werden.

Kontakt | DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG, Axel-Springer-Straße 54 B, 10117 Berlin, Paul Fuhrmann, Tel. +49 30 3116 974 13, Fax +49 30 3116 974 96, Mail: paul.fuhrmann@dsk-gmbh.de

 

 

Uebigau-Wahrenbrück

 

14:00 Uhr: Führung „Historische Bauten und regenerative Energien“

Die Stadt Uebigau-Wahrenbrück beteiligt sich am Aktionstag mit einer Führung unter dem Thema „Historische Bauten und regenerative Energien“. An beispielhaften Sanierungsobjekten wird über energieeffiziente Lösungen im Gebäudebestand informiert. Der zweistündige Rundgang wird begleitet durch Vertreter/-innen der Stadtverwaltung, der Wohnungsbaugesellschaft und des Sanierungsträgers.

Treffpunkt: Markt 3, 04938 Uebigau-Wahrenbrück

Kontakt | Stadt Uebigau-Wahrenbrück, Tel.: 035365 - 89128, Markt 11, 04938 Uebigau- Wahrenbrück, Mail: info@uebigau-wahrenbrück.de

 

 

Wittstock (Dosse)

Wittstock Offizierssiedlung

"Unsere Zukunft in der Röbeler Vorstadt"

Der Siedlungskern der Röbeler Vorstadt, 800 Meter nordöstlich der Wittstocker Altstadt, steht bauhistorisch in direktem Zusammenhang zum Aufbau des Flugplatzes und der Fallschirmjägerschule im ca. 3 Km entfernten Alt Daber kurz vor dem Zweiten Weltkrieg. Hier entstand damals die Offizierssiedlung für den Standort mit zweigeschossigen Häusern. Zu DDR-Zeiten kamen drei- bis viergeschossige Wohnblöcke hinzu. Heute hat der Stadtteil insgesamt 572 Wohneinheiten, davon 545 im Besitz der Gebäude- und Wohnungsverwaltung GmbH Wittstock (GWV). Neben der Wittstocker Altstadt erfreut sich die Röbeler Vorstadt großer Beliebtheit.

11.00 Uhr: Begrüßung und Eröffnung vor dem Wohngebietsclub in der Clara-Zetkin-Straße 7

11.15 Uhr: geführter Rundgang durch die Röbeler Vorstadt mit Erläuterungen zu den realisierten und geplanten Maßnahmen

12.45 Uhr: symbolischer Abschluss des 1. Bauabschnitts mit offizieller Übergabe und Nutzungsfreigabe des Wohngebietsclubs, der Röbeler Straße und des Wohnumfelds

13.00 - 16.00 Uhr: Buntes Festprogramm mit Erfahrungsaustausch, Musik, Tombola, Infostände von hier im Stadtteil angesiedelten Vereinen und Institutionen, Sportangebote und -wettbewerbe

14.00 Uhr: Eröffnung Kinderfest der GWV mit "Kinderbaustelle", Malwettbewerb: Was mir am besten in der Röbeler Vorstadt gefällt. Spielplatz mit Animateur.

Treffpunkt: Röbeler Vorstadt, vor  dem Wohngebietsclub in der Clara-Zetkin-Straße 7, 16909 Wittstock/Dosse

Kontakt | Bruckbauer & Hennen, Sanierungsträger der Stadt Wittstock, Schillerstraße 44, 14913 Jüterbog, Tel.: 03372-433233, Mail: info@bruckbauer-hennen.de

 

 

Ziesar

Ziesar Petritor 38

11.00 Uhr: Saniertes Einzeldenkmal Petritor 38 - Ortstermin mit Besichtigungsmöglichkeit

Zur Geschichte sowie zur denkmalgerechten Sanierung des wegen seiner Größe und Architektur in der historischen Altstadt von Ziesar einzigartigen Gebäudes werden Informationen gegeben. Für alle Interessierte besteht die Möglichkeit, das - nach zweijährigem Leerstand - von 2014 bis 2015 sanierte Gebäude zu besichtigen.

Der Fabrikant Ferdinand Ziewitz lies sich 1879/80 in der Petrivorstadt eine repräsentative zweieinhalbge­schossige Villa in klassizistischer Formensprache errichten. Die Größe und Form des Baukörpers sowie die seinerzeit moderne Architektur und Ausstattung des Gebäudes stehen in Kontrast zu den bescheidenen Ackerbürgerhäusern in der Petrivorstadt. Das Gebäude legt somit Zeugnis vom Selbstbewusstsein des Bauherren ab, der unter anderem durch die Tonwarenproduktion - einem seit dem 17. Jahrhundert in Ziesar vertretenem Handwerkszweig - zu Ansehen und Vermögen kam.

Treffpunkt: Petritor 38, 14793 Ziesar

Kontakt | Amt Ziesar, Bauamt, Mühlentor 15 A, 14793 Ziesar, Tel.: 033830 654-0;
ews Stadtsanierungsgesellschaft mbH, Treuhänderischer Sanierungsträger der Stadt Ziesar, Grünberger Straße Straße 26, 10245 Berlin, Tel.: 030 2938110, Mail: info@ews-Stadtsanierung.de