Postkarte Schaustelle Stadtkern 2018

5. Mai 2018 | Schaustelle Stadtkern/Tag der Städtebauförderung

In diesem Jahr haben die Städte wieder die Möglichkeit zum Tag der Städtebauförderung an der gemeinsame Aktion „Schaustelle Stadtkern“ teilzunehmen und schöne Beispiele von Städtebaufördermaßnahmen zu zeigen.

Altlandsberg

Foto/Bildautor: Archiv evangelische Kirchengemeinde

14:00 bis 16:00 Uhr

Ort: Stadtkirche Altlandsberg
Anschrift: Kirchplatz 1, 15345 Altlandsberg

Die Stadtkirche Altlandsberg ist das älteste Einzeldenkmal im historischen Stadtkern von Altlandsberg. Nach umfangreichen Außensanierungen in den Jahren 2004 und 2008/9 wird derzeit die vollständige Sanierung des Innenraums durchgeführt. Durch die baubegleitenden historischen Untersuchungen konnten die schon im Ansatz sichtbaren Spuren der Vergangenheit weiter aufgedeckt werden. In eine Führung durch den Restaurator sollen diese Funde mit fachlichen Erläuterungen präsentiert werden. Der Freundeskreis der Stadtkirche lädt nebenbei zu Kaffee und Kuchen ein. Die Sanierungsbeauftragte, der Architekt und Vertreter des Bauherren stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Kontakt | Grit Burkhardt, Sanierungsbeauftragte der Stadt Altlandsberg, Am Strausberger Tor 1, 15345 Altlandsberg, Tel.: 033438 – 61173, info@sanierung-altlandsberg.de

 

 

Bad Belzig

Foto/Bildautor: Elfi Czaika, Planungsgruppe WERKSTADT

14:00 bis 16:30 Uhr

Schaustelle Stadtkern in Bad Belzig der AG Historische Stadtkerne Bbg

Ort: MBS Geschäftsstelle als Denkmal des Monats Mai 2018 der AG Historische Stadtkerne
Anschrift: Wiesenburger Straße 16, 14806 Bad Belzig

Unter dem Motto „Europa in Stein gebrannt – Spurensuche in historischen Stadtkernen“ wird das Gebäude der Geschäftsstelle der MBS als Denkmal des Monats Mai der AG Historische Stadtkerne ausgezeichnet. An Hand der Geschichte von Theodor Ferdinand von Einem, welcher 1850 nach oskau auswanderte, dort Zuckerwaren produzierte und eine Konditorei am Arbat eröffnete, werden länderübergreifende Beziehungen beschrieben in denen sich europäische Kultur- und Sozialgeschichte spiegelt.
Nach der Auszeichnungsveranstaltung mit der Übergabe der Urkunde wird zu einem Vortrag über die Geschichte der Schokoladenproduzenten von Einem in Moskau und die allgemeinen Facetten des baukulturellen Erbes im europäischen Kontext für Bad Belzig eingeladen.

Kontakt | Stadt Bad Belzig, Christoph Grund, Leiter Bauverwaltung oder Jens Schulze, Sachbearbeiter Bauverwaltung, Wiesenburger Straße 6, 14806 Bad Belzig, Tel.: 033841/94-128, bauverwaltung@bad-belzig.de

Flyer zum Download.

 

 

Bad Freienwalde (Oder)

10:00 bis ca. 12:30 Uhr

Thematischer Stadtrundgang „Stadtsanierung – Start 1991/1994 – der Weg – das Erreichte“

Teffpunkt: Königstraße 19

Auszeichnung des „Altstadthelden“, Herrn Schaffrath, weiter geht es in der Gegenüberstellung von „Alt“ und „Neu“ über die Judentreppe, den Synagogenplatz, die Fischerstraße, vorbei an der ehemaligen Post Karl-Marx-Straße 19 (zukünftige Bibliothek) zum Bahnhof. Dort Vorstellung des Vorhabens Sanierung Bahnhof als Mehrgenerationenhaus und Quartierstreff, Darstellung des Durchführungsstandes und Erläuterungen zur Arbeit des Quartiersmanagements.

 

 

 

 

 

Beelitz

13:30 bis 16:00 Uhr

Umbau und Sanierung „Gasthof zum Deutschen Hause – Rudolf Lintow“

Ort: Beelitzer Altstadt
Anschrift: Berliner Straße 18, 14547 Beelitz

Am 5. Mai 2018 wird die Baustelle des am nördlichen Eingang der Beelitzer Altstadt gelegenen ehemaligen Gasthofs „Deutsches Haus“ für das Publikum geöffnet. Für die Modernisierung und Instandsetzung des aus der zweiten Hälfte des 18. Jhd. stammenden Hauptgebäudes und später erweiterten Gehöfts ist die Wiedernutzung als Gaststätte mit Veranstaltungssaal und Gästeappartements geplant. Das Juwel ist der rückwärtige Saalbau, der ab 1912 Lichtspieltheater war, bis zur Aufgabe der Gaststätte 1973 für Vereine und Vergnügungen genutzt wurde und zukünftig wieder in altem Glanz für Veranstaltungen zur Verfügung steht. Mit Festsaal, Restaurant, Innenhof und Biergarten wird ein neuer attraktiver Anziehungspunkt „vor dem Berliner Tor“ der Beelitzer Altstadt entstehen. Die abgeschlossenen Rohbauarbeiten des Vorderhauses, Seitenflügels, Saals und Ergänzungsbaus machen das zukünftige Ambiente des Hofensembles deutlich und zeigen die zu bewahrenden Elemente des Denkmals. Die Entwurfspläne der Sanierung und Skizzen zur neuen Gestaltung und Ausstattung machen Appetit auf mehr.

 

 

Beeskow

11:00 bis 14:00 Uhr

Eröffnung „Suleciner Platz“

Ort: Gestaltung Quartiersplatz Luchstraße
Anschrift: Suleciner Platz, 15848 Beeskow

Nach knapp 6 Monaten Bauzeit möchte die Stadt Beeskow den „Suleciner Platz“ an die Beeskower Bürger übergeben. Gefördert durch das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ werden in Beeskow viele Maßnahmen außerhalb des historischen Stadtkerns gefördert. Städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastrukturausstattung und in die Qualität des Wohnens sowie der Generationsgerechtigkeit im Quartier sollen Nachbarschaften fördern und den sozialen Zusammenhang stärken. Mit der Eröffnung des „Suleciner Platzes“ wird die Neugestaltung eines ehemaligen Parkplatzes gefeiert. Hier erfolgte die Schaffung eines Grünraumes mit Aufenthaltsqualität, der auch Elemente der Bewegung und Freizeitgestaltung einfließen lässt. Auch wird es weiterhin für die Beeskower Gäste Parkplätze geben.

 

 

Brandenburg an der Havel

Foto/Bildautor: Stadt Brandenburg an der Havel, FG Denkmalschutz

9:00 bis 13:00 Uhr

Denkmal in Sanierung – Baustelle-Schaustelle

Ort/Anschrift: Parduin 11, 14770 Brandenburg an der Havel

Nach langem Leerstand hat 2017 die Sanierung des unmittelbar gegenüber dem Altstädtischen Rathaus, in städtebaulich herausragender Lage befindlichen Eckhauses Parduin 11 begonnen.
Äußerlich unscheinbar handelt es sich im Kern um einen bedeutenden mittelalterlichen Profanbau, dessen Baustrukturen mit dem nahegelegenen Gotischen Haus und dem Ordonnanzhaus vergleichbar sind. Überraschend traten nach Abnahme des Fassadenputzes fünf große gotische Kreisblenden als Fassadenschmuck zu Tage. Auch Spuren eines Renaissancegiebels sind ablesbar.
Im Inneren weist der stark geschädigte Bau zwei spektakuläre Gewölberäume aus der Mitte des 15. Jahrhunderts auf. Ihre einstmals großartige Wirkung lässt sich nach Freilegung des mittelalterlichen Fußbodens, vermauerter Tür- und Nischenöffnungen sowie der Entfernung einer nachträglich eingezogenen Trennwand bestens nachvollziehen. Von der ehemaligen Innenraumfassung zeugen interessante Farbbefunde beispielsweise auf den Gewölberippen.
Der außergewöhnliche bau- und kunsthistorische Wert erfordert eine besonders behutsame Herangehensweise bei der Sanierung, so ermöglicht beispielsweise im Obergeschoss eine Heißluftbehandlung den Erhalt wesentlicher Teile der Fachwerkkonstruktion.
1803 wurde das Eckhaus Parduin 11 um einen an der Schusterstraße gelegenen Seitenflügel erweitert. Dabei wurde vermutlich ein zum Altstädtischen Rathaus orientierter Giebel abgebrochen, um Vorderhaus und Seitenflügel unter einem Dach zusammenfassen. Beide Bauteile erhielten eine für das 19. Jahrhundert typische Fassadengliederung, Fenster und Türelemente.
In dem denkmalgeschützten Altbau, der durch die Schließung der kleinen angrenzenden Baulücke ergänzt wird, entstehen mehrere Wohnungen und eine Gewerbeeinheit. Am Tag der Städtebauförderung erhalten Besucher bei einer Baustellenbesichtigung spannende Einblicke in die Baugeschichte des Hauses und in das aktuelle Sanierungsgeschehen.

Kontakt | Katrin Witt, Fachgruppenleiterin Denkmalschutz, Klosterstraße 14, 14770 Brandenburg an der Havel, Tel. 03381-586331, katrin.witt@stadt-brandenburg.de

 

 

Dahme/Mark

14:00 bis 17:00 Uhr

Schlosspark Dahme/Mark – Sanierung der Mehrgenerationenfläche und des Tierparks

Ort: Schlossruine und Schlosspark
Anschrift: Am Schloß 1, 15936 Dahme/Mark

Der Schlosspark Dahmes gilt als Sinnbild städtischer Erholung sowohl für die Bevölkerung als auch für Touristen. Um diesen als sehenswerten Aufenthaltsort zu generieren, soll es in den nächsten Jahren zur etappenweisen Sanierung kommen. Als erstes Vorhaben wird der Spielplatz als generationenübergreifende Freifläche erweitert. Um den Besuchern einen angenehmen und abwechslungsreichen Tag der Städtebauförderung 2018 zu ermöglichen, präsentiert zunächst das Planungsbüro die Planungsentwürfe und Möglichkeiten der Schlossparkgestaltung. Danach können alle Anwesenden im Rahmen der Zukunftswerkstatt das Konzept zur Tierparkgestaltung mitbestimmen und ihre Gestaltungsideen einbringen. Zu guter Letzt wird ein Rundgang durch den Schlosspark angeboten, um erste Umsetzungsziele und geplante Veränderungen zu veranschaulichen bzw. erlebbar zu machen.

Programmflyer

 

 

Doberlug-Kirchhain

10:00 bis 16:00 Uhr

Straßeneinweihung Schloss- und Kantorstraße mit Familien-Café am Refektorium

Ort: Straßenkreuzung Schloss-/Kantorstraße
Anschrift: Schlossplatz 1, 03253 Doberlug-Kirchhain

Straßeneinweihung der sanierten Schloss- und Kantorstraße mit anschließender Familiencafé-Time mit den Heidemusikanten (Vormittag) bei Speis und Trank und dem Steirischen Harmonikaspieler Manuel Meier (Nachmittag) bei Kaffee und Kuchen von 10-16 Uhr am Refektorium, weiterhin werden Stadtführungen um 11 und 13 Uhr und Schlossführungen mit Turmbesteigung um ca. 12 und 14 Uhr angeboten.

Kontakt | Stadtverwaltung Doberlug-Kirchhain

 

 

Jüterbog

Foto/Bildautor: Archiv der Stadt Jüterbog

14:00 bis 15:00 Uhr

Großes Erbe und große Aufgabe – Europäische Backsteingotik in Kloster Zinna

Ort: Klostermuseum in Kloster Zinna
Anschrift: Am Kloster 6, 14913 Jüterbog

Kloster Zinna ist ein früheres Kloster der Zisterzienser, das 1170 durch den Erzbischof von Magdeburg gegründet wurde. Einst wandelten weiße Mönche schweigend vertieft in Gebet und Arbeit durch die Ehrfurcht einflößenden Klostergemäuer. Sie wichen den Wirren der Reformation, doch blieben eindrucksvolle Zeugnisse ihres Wirkens.
Derzeit wird die Sanierung von Teilen des Klosters vorbereitet. Einige Gebäude der Klosteranlage,, das Siechenhaus und die Abtei selbst, befinden sich teilweise in einem (Sehr) schlechten baulichen Zustand und weisen hohen Sanierungsbedarf auf. Das Klostermuseum ist im Innenbereich seit den 1960er Jahren nicht saniert worden. Seit ca. 1975 sind keine grundsätzlichen Erhaltungsarbeiten mehr ausgeführt worden. Die baulichen Probleme – kein behindertengerechter Zugang, kein Brandschutzkonzept, überalterte technische Anlagen etc. – haben sich angestaut. Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Aspekte, die Brandschutzsicherheit, die Schaffung der Barrierefreiheit und die Umgestaltung des Museums.
Am 5. Mai 2018 werden erste umfangreiche Erläuterungen zum Vorhaben gegeben und eine Möglichkeit geboten die zum Teil bereits leerstehenden Räumlichkeiten zu besichtigen. Hierzu zählt auch eine Führung durch die nichtöffentlichen Bereiche der Anlage.

Kontakt | Norbert Jannek, Museum im Kulturquartier Mönchenkloster, Mönchenkirchplatz 4, 14913 Jüterbog, Tel. 03372-463145, museen@jueterbog.de

 

 

Kyritz

14:00 bis 17:00 Uhr

Zusammen mit der Eröffnung der Kulturland Ausstellung: Das Kyritzer Rathaus – vollendete Vergangenheit in Backstein

Ort: Das Kyritzer Rathaus
Anschrift: Marktplatz 1, 16866 Kyritz

14.00 Uhr Begrüßung durch die Bürgermeisterin Nora Görke
Danach Ausstellungseröffnung mit Ausführungen von Herrn Lehmann (ews Stadtsanierungsgesellschaft mbH) zur Baugeschichte des Kyritzer Rathauses.
Es besteht im Rahmen der Veranstaltung die Möglichkeit der Besichtigung des Ratssaales mit einer musikalischen Umrahmung.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt (Kaffee und Kuchen).

 

 

 

 

 

Lenzen (Elbe)

Foto/Bildautor: BIG Städtebau GmbH

Sonntag, 6.05.2018
11:00 bis 15:00 Uhr

Baustellenbesichtigung

Ort/Anschrift: Hamburger Straße 30/31

Das Häuserensemble liegt im Denkmalbereich der Altstadt von Lenzen und stand viele Jahre leer. Nun ist das Objekt an die Stadt Lenzen übergegangen und wird, um es vor dem weiteren Verfall zu bewahren, umfassend gesichert. Am 05.05.2018 soll die Baustellen, je nach Bautenstand, in Teilen geöffnet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Kontakt | Claudia Ludwig, Projektleiterin, Wollweberstraße 20, 19348 Perleberg, Tel.: 03876 – 798917, c.ludwig@big-bau.de

 

 

Mühlberg/Elbe

Foto/Bildautor: Stadt Mühlberg/Elbe

10:00 bis 12:00 Uhr

Leben und Wirken im Einzeldenkmal

Ort/Anschrift: Kirchstraße 15, 04931 Mühlberg/Elbe

Das 1543 erbaute denkmalgeschützte Haus ist ein Musterbeispiel gelungener Sanierung. Das ehemahlige Bürgerhaus konnte dank behutsamer Restaurierung im Kern und insbesondere im Keller noch recht ursprünglich erhalten werden. Die Eigentümer, Familie Waschkies, laden Sie ein, ihr Haus zu besichtigen. Im Rahmen einer Führung können Sie alles Wissenwerte über das Gebäude, seine Nutzung und mit Sicherheit auch einige Anekdoten aus dem Leben eines Bauherrn bzw. Veranstalters erfahren.

Kontakt | Corina Brandt, Stadtverwaltung, Neustädter Markt 1, 04931 Mühlberg



Wusterhausen/Dosse

10:00 bis 14:00 Uhr

Kleines Fachwerkhaus sucht neuen Eigentümer

Ort/Anschrift: Alte Poststraße 5, 16868 Wusterhausen/Dosse

Hinter der Adresse Alte Poststraße 5 verbirgt sich ein kleines zweigeschossiges Fachwerkhaus (Grundfläche ca. 50 m2), erbaut um 1687/88, auf einem ca. 100 m2 kleinen Grundstück.
Im Rahmen einer B.3.5-Förderung wurde die Hülle des Hauses soweit saniert, dass das Objekt nunmehr als Ausbauhaus nach einem privaten Investor sucht.
Das Haus kann am Tag der Städtebauförderung besichtigt werden. Interessenten erhalten fachkundige Auskunft und ein Exposé an die Hand.
Die Vergabe soll an den Bieter erfolgen, der das überzeugendste Nutzungskonzept vorlegt.