Tag der Städtebauförderung 2019

11. Mai 2019 | Schaustelle Stadtkern | Tag der Städtebauförderung

Zum fünften Mal haben die Städte die Möglichkeit zum bundesweiten Tag der Städtebauförderung an der gemeinsamen Aktion „Schaustelle Stadtkern“ teilzunehmen und schöne Beispiele von Städtebaufördermaßnahmen im historischen Stadtkern zu zeigen.

Angermünde

Kaisergarten © Julia Schneider Stadt Angermuende

15:00 bis 17:00 Uhr

Ort: Altstadt Angermünde - Am Mündesee
Anschrift: 16278 Angermünde

Als Spiel- und Sportraum für alle Generationen entsteht im Stadtzentrum der Stadt Angermünde an mehreren Orten ein öffentlicher Bewegungsparcours. Die ersten zwei von vier Baubschnitten wurden im März 2019 fertiggestellt und werden am 11. Mai offiziell eingeweiht. Mit einem kleinen Sportevent für Sportler unterschiedlichster Altersgruppen möchte die Stadt Angermünde die Geräte an diesem Tag in Beschlag nehmen, ihre Funktionsweise vorstellen und unterhaltsam verschiedene Generationen zusammenbringen.

Kontakt | Christin Neujahr, Stadtverwaltung Angermünde, SB Öffentlichkeitsarbeit, Markt 24, 16278 Angermünde, Tel. 03331/260 067, E-Mail ch.neujahr@angermuende.de

Bad Belzig

Gedenktafel © Günter Kästner

14:00 bis 16:00 Uhr Vortrag und Rundgang

19:00 Uhr Tapetentakte – Konzert

Ort: ehem. Ausspanne / Hotel Goldene Stern
Anschrift: Wiesenburger Straße 11 (13), 14806 Bad Belzig

Durch die Geschichte als Herberge und Gasthaus zeigt das Gebäude Wiesenburger Straße 11 Einblicke in die Reiseaktivitäten in der Vergangenheit. Einst das „erste Haus am Platze“ – ein Hotel mit dem Namen „Goldener Stern“. Es lag im Zentrum der Stadt, unweit von Markt und Rathaus. Ab 1899 war es im Besitz der Familie Germershausen.

Das Schild über dem Tor weist viel früher als Gast den Schriftsteller Fritz Reuter aus, der auf dem Weg in die Festungshaft eine Nacht im Belziger Gasthaus verbrachte. Er schrieb in „Ut mine Festungstid“: „So kemen wi denn grad an den irsten Osterdag 1837 in de lütte Stadt B. Desen Abend süll dat äwer beter för mi uthau'n, denn de Wirt, en groten Mann mit en fründlich Gesicht – Stier würd hei heiten–, kamm nah mine Stuw' ruppe un nödigte mi, den Abend in sine Fomili tautaubringen. Dor satt ick also nu nah lange Tid taum irsten Mal wedder in 'ne Fomili mit an en runnen Disch un drunk Tee un hürte dat Klavierspelen mit an.“ Anerkennend erwähnt er, dass die Tochter des Hauses ihm die „Tüffeln afpöllte“. (Kartoffeln abpellte).“

Am Nachmittag: Vortrag zur Geschichte des Hauses als Gaststätte / Herberge; Ausklang mit Kaffee und Kuchen

Am Abend: Konzert vor dem Kreuzgewölbe in Rahmen der Veranstaltungsreihe – Tapetentakte mit Eintritt: im Vorverkauf: 9,50 €, an der Abendkasse 10,50 €

Kontakt | Bad Belzig, Pressestelle, Antje Schühlein, Wiesenburger Straße 6, 14806 Bad Belzig, Tel. 033841/94805, E-Mail pressestelle@bad-belzig.de

Bad Freienwalde (Oder)

Foto: Guido Voigt, Stadtverwaltung Bad Freienwalde (Oder)
Foto: Guido Voigt, Stadtverwaltung Bad Freienwalde (Oder)

10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Ort: ehemaliges Kreishaus
Treffpunkt: Marktplatz Bad Freienwalde an der Infosäule, gegenüber der TI (Uchtenhagenstraße 3, 16259 Bad Freienwalde)

Zum Tag der Städtebauförderung am 11.05.2019 wird ein thematischer Stadtrundgang mit anschließender Objektbesichtigung unter dem Motto „Ehemaliges Kreishaus – ein großer Brocken, der noch zu stemmen ist ..., aber es wurde schon viel geschafft!“ durchgeführt.

Der Rundgang durch die historische Altstadt soll den Blick „stadtwärts“ schärfen und durch Besichtigung der jüngst durch die Stadt erworbenen Gebäude – des ehemaligen Kreishauses und der leerstehenden Landratsvilla – den Fokus auf künftige Aufgaben zur Revitalisierung dieses denkmalgeschützten Gebäudeensembles inmitten der Stadt lenken. Dieses Ensemble im Gefüge des Altstadtkerns ist einer der „Schweren Brocken“, der noch seiner Sanierung harrt. Beim ehemaligen Kreishaus handelt es sich um einen zwei- bis dreigeschossigen Verwaltungsbau auf T-förmigem Grundriss, Baujahr: 1876, 1925 umgebaut. Die Landratsvilla ist wie das ehemalige Kreishaus ein Einzeldenkmal. Sie wurde 1925 als zweigeschossiger Massivbau errichtet.

Kontakt | Stadt Bad Freienwalde, SB Stadtplanung/Bauordnung, Astrid Goschin, Karl-Marx-Straße 1, 16259 Bad Freienwalde, Tel. 03344/412-124, E-Mail a.goschin@bad-freienwalde.de

Beeskow

Foto: Stadt Beeskow

11:00 bis 12:00 Uhr

Ort: Spielplatz
Anschrift: Fontanestraße, 15848 Beeskow

Im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ wurde gemeinsam mit den Anliegern ein Spielplatz auf einer brach liegenden Grünfläche geplant und im Jahr 2018/2019 umgesetzt.

Kontakt | Kerstin Bartelt, Bauamt, Berliner Straße 30, 15848 Beeskow, Tel. 03366/422-35, E-Mail Kerstin.bartelt@beeskow.de

Brandenburg an der Havel

Foto/Bildautor: Jürgen Wagner, Ingenieurbüro
Foto/Bildautor: Jürgen Wagner, Ingenieurbüro

10:00 bis 16:00 Uhr

Ort: Hochrangiges Denkmal vor Sanierungsabschluss
Anschrift: Parduin 11, 14770 Brandenburg an der Havel

Nach langem Leerstand hat 2017 die Sanierung des unmittelbar gegenüber dem Altstädtischen Rathaus, in städtebaulich herausragender Lage befindlichen Eckhauses Parduin 11 begonnen. Äußerlich unscheinbar handelt es sich im Kern um einen bedeutenden mittelalterlichen Profanbau, dessen Baustrukturen mit dem nahegelegenen Gotischen Haus und dem Ordonnanzhaus vergleichbar sind.
Überraschend traten nach Abnahme des Fassadenputzes fünf große gotische Kreisblenden als Fassadenschmuck zu Tage. Auch Spuren eines Renaissancegiebels waren ablesbar.
Im Inneren weist der Bau zwei spektakuläre Gewölberäume aus der Mitte des 15. Jahrhunderts auf. Ihre großartige Wirkung wurde durch Freilegung des mittelalterlichen Fußbodenniveaus, vermauerter Tür- und Nischenöffnungen, der Entfernung einer nachträglich eingezogenen Trennwand und Restaurierung der ehemaligen Innenraumfassung zurückgewonnen.
Der außergewöhnliche bau- und kunsthistorische Wert erforderte eine besonders behutsame Herangehensweise bei der Sanierung, so ermöglichte beispielsweise im Obergeschoss eine Heißluftbehandlung den Erhalt wesentlicher Teile der Fachwerkkonstruktion.
1803 wurde das Eckhaus Parduin 11 um einen an der Schusterstraße gelegenen Seitenflügel erweitert. Dabei wurde vermutlich ein zum Altstädtischen Rathaus orientierter Giebel abgebrochen, um Vorderhaus und Seitenflügel unter einem Dach zusammenzufassen. Beide Bauteile erhielten eine für das 19. Jahrhundert typische Fassadengliederung, Fenster und Türelemente.
In dem denkmalgeschützten Altbau, der aktuell durch die Schließung der kleinen angrenzenden Baulücke ergänzt wurde, entstanden mehrere Wohnungen, die inzwischen von ihren Mietern bezogen wurden.
Die aufwändig sanierten Gewölberäume werden ab April durch das baubegleitende Ingenieurbüro Jürgen Wagner genutzt. Interessierte Besucher können sich hier dennoch am Tag der Städtebauförderung zur „Schaustelle Stadtkern“ von dem gelungenen Sanierungsergebnis überzeugen.

Kontakt | Ingenieurbüro Jürgen Wagner, Klosterstraße 25, 14770 Brandenburg an der Havel, Tel. 03381-20 18 37  

Doberlug-Kirchhain

Gebäudedetail © Kristin Schumacher Stadt Doberlug-Kirchhain

10:00 bis 13:00 Uhr

Ort: Feuerwehr Doberlug
Anschrift: Grimmerstraße 52,
03253 Doberlug-Kirchhain

Anlässlich des Tages der Städtebauförderung lädt die Stadt Doberlug-Kirchhain recht herzlich ein.
Die offizielle Einweihung der Feuerwehr Doberlug findet an diesem Tag statt. In einer Diashow werden alle Baumaßnahmen aufgezeigt, die seit Baubeginn im März 2018 durchgeführt wurden. Beim Tag der offenen Tür können Sie das voll sanierte Gebäude sowie die Fahrzeuge besichtigen.
Das Gerätehaus wurde im vergangenen Jahr mihilfe von Städtebaufördermitteln und städtischen Eigenmitteln umfassend saniert.

Kontakt | Kristin Schumacher, Am Markt 8, 03253 Doberlug-Kirchhain

Jüterbog

Foto: Bruckbauer und Hennen GmbH, Sanierungsträger und Wettbewerbsbetreuung

14:00 Uhr

Ort: Kulturquartier Mönchenkloster, Galerie der Bibliothek
Anschrift:  Mönchenkirchplatz 4, 14913 Jüterbog

Ausstellungseröffnung zum Wettbewerb „Vorstadt Damm“

Vorstellung des Wettbewerbsverfahrens durch den Vorsitzenden der Jury

Siegerehrung

Im Wettstreit der Ideen sollten Entwicklungsmöglichkeiten für die „Vorstadt Damm“ entstehen, die moderne Wohnraumangebote schaffen, aber gleichzeitig die historisch gewachsene Stadtstruktur bewahren. In einer Ausstellung werden vom 11. Mai 2019 bis 3. Juni 2019 alle eingereichten Wettbewerbsbeiträge der Architekten und Landschaftsplaner gezeigt.

Mit dem Wettbewerb sollen für das Quartier neue Impulse gesetzt werden: passgenaue Lösungen sollen in einem städtebaulichen Konzept für das Gesamtgebiet langfristig verankert werden. Ziel ist, die Vorstadt Damm zu einem interessanten Wohnort für Einheimische und Zuzügler zu entwickeln.

Kontakt | Bruckbauer & Hennen GmbH, Schillerstrasse 45, 14913 Jüterbog, Tel. 03372-444 6933, E-Mail info@bruckbauer-hennen.de

Kyritz

Kyritz Stadttor © Hartmut Lettow, TOPO Archäologie

14:00 bis 17:00 Uhr

Ort: Rathaus - Ratssaal
Anschrift: Marktplatz 1, 16866 Kyritz

14.00 Uhr: Fachvortrag zu Ausgrabungsbefunden
im Zuge von Straßenbaumaßnahmen in der Kyritzer Altstadt (Hartmut Lettow)

15.00 Uhr: Bürgerbeteiligung zur Gestaltung des Kloster- und Kirchgartens, Vorstellung von Planungsentwürfen (Neumann Gusenburger) 

Kontakt | Stadt Kyritz, Bauamt, Ines Huchel, Marktplatz 1, 16866 Kyritz, Tel. 033971-85268

Lenzen (Elbe)

Foto: Stadt Lenzen

11:00 bis 14:00 Uhr

Ort: Wohn- und Geschäftshaus
Anschrift:  Hamburger Str. 30/31, 19309 Lenzen (Elbe)

Anlässlich des Tages der Städtebauförderung lädt die Stadt Lenzen (Elbe) ein, das Wohn- und Geschäftshaus Hamburger Str. 30/31 zu besichtigen. Das Häuserensemble wurde im vergangenen Jahr mithilfe von Städtebaufördermitteln und städtischen Eigenmitteln umfassend gesichert.

Die Stadt präsentiert vor Ort das Ergebnis der Sicherungsmaßnahmen. Gleichzeitig sollen weitere Förderobjekte vorgestellt werden.

Kontakt | Amt Lenzen- Elbtalaue, Bau- u. Ordnungsamt, Eileen Gadow, Kellerstraße 4, 19309 Lenzen (Elbe), Tel. 038792-98842, E-Mail gadow@amtlenzen.de

Lübbenau/Spreewald

Foto: Planungsbüro Prokon

10:00 bis 12:30 Uhr

Ort: Regenrückhaltebecken in der Lübbenauer Neustadt
Anschrift: Lindenweg, 03222 Lübbenau/Spreewald

Erläuterung und Baustellenbesichtigung mit Fachvortrag,
Rundgang und Dokumentation der archäologischen Funde

Kontakt | Stadt Lübbenau/Spreewald, Hr. Brandt, Kirchplatz 1, 03222 Lübbenau/Spreewald, Tel. 03542-85440

Nauen

Pflanzentauschbörse © Sarah, Götze, Mikado e.V.

14:00 bis 17:00 Uhr

Ort: Nachbarschaftsgarten „Grünes Eck“
Anschrift: Ecke Feldstraße / Bredower Weg, 14641 Nauen

Die Pflanzentauschbörse stellt eine Plattform zur Verfügung, bei der Anwohner_innen überzählige Pflanzen verschenken und tauschen können. Auch Gartenzubehör kann hier den Besitzer wechseln.

Hobbygärtner_innen kennen die Problematik im Frühjahr: Man hat von vielem zu viel und möchte trotzdem die Sortenvielfalt erweitern. Zum Wegschmeißen zu schade, zum Einpflanzen zu viel. Egal ob abgestochene Stauden, Gemüseanzucht, Blumen, Kräuter und Gehölze – die Börse bietet einen offiziellen Rahmen, um Pflanzen und Zubehör ein neues Zuhause zu geben und nebenbei noch andere Nauener_innen mit dem gleichen Interesse kennenzulernen. Im Quartier wird insbesondere das Gärtnern auf engstem Raum eine besondere Rolle spielen, denn viele haben nur ihren kleinen Balkon.

Die Stiftung für Engagement und Bildung e.V. nutzt die Veranstaltung zudem als Plattform, um an einem Stand das Projekt „Wunschbaum“ durchzuführen. Hierbei wird die Meinung der Bürger_innen zum Thema Wünsche an die Stadt eingefangen und die ersten Ideen für die Gestaltung einer Dauerausstellung in der Feldstraße eingeholt. 

Kontakt | Nachbarschaftsgarten und Quartiersmanagement Nauen Mikado e.V., Sarah Götze, Karl-Bernau-Ring 51, 14641 Nauen, Tel. 03321 / 49888, E-Mail nachbarschaftsgarten-nauen@mikado-hvl.de

Stadt Nauen, Bauamt, SG Stadtentwicklung, Gunther App, Rathausplatz 1, 14641 Nauen, Tel. 03321 / 408213, E-Mail gunther.app@nauen.degunther.app@nauen.de

Fontanestadt Neuruppin

Kempohof vor der Umgestaltung © Stadtverwaltung der Fontanestadt Neuruppin

13:00 bis ca. 15:00 Uhr

Treffpunkt: 13:00 Uhr in der Gebietskulisse Wohnkomplex I-III in Neuruppin "Die soziale Stadt", Mehrgenerationshaus „Krümelkiste“
Anschrift: Otto-Grotewohl-Str. 1a, 16816 Neuruppin

Zum Tag der Städtebauförderung am 11.05.2019 wird ein thematischer Rundgang durch das Neubaugebiet der Fontanestadt Neuruppin angeboten. Der Rundgang soll aufzeigen, wie sich das Neubaugebiet positiv mit Hilfe der Städtebaufördermittel von Bund / Land und städtischen Eigenmitteln weitflächig entwickelte. Mit den Vorher / Nachher Bildern von den angeschlossenen Baumaßnahmen ist eine gute Veranschaulichung nachvollziehbar und es wird deutlich, wie sich ein Plattenbaugebiet attraktiv, wohnlicher und auch zum Verweilen einladend gestalten lassen kann.

Kontakt | Quartiersmanagement- und Gebietsbetreuer Plankontor Stadt u. Gesellschaft GmbH, Herr M. Frinken, Am Born 6b, 22765 Hamburg, Tel.: 03391/ 510407, E-Mail frinken@plankontor-hamburg.de

Peitz

Foto: Amt Peitz, Kultur- und TourismusamtMirco Huhle

– Achtung: abweichendes Datum –

18. Mai 2019, 15:00 bis 19:00 Uhr
19. Mai 2019, 10:00 bis 16:00 Uhr

Ort: Historischer Stadtkern Peitz
Anschrift: Festungsweg, 03185 Peitz

Der historische Altstadtkern Peitz ist Dokument der besonderen Entwicklung als landesherrliche Festung und Tuchindustriestadt. Aus der reichen und wechselvollen Geschichte der Stadt sind viele Zeugnisse überliefert.

Im Jahr 2018 konnte die Neugestaltung der Bereiche nördlich und südlich des Festungsturms bis auf weiteres abgeschlossen werden. Die Besonderheit des Ortes besteht darin, dass ein Bezug zur Vergangenheit als Zitadelle entwickelt worden ist. Mit landschaftsarchitektonischen Mitteln ist ein Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität und überörtlicher Ausstrahlung geschaffen und damit die Attraktivität der Altstadt als Ganzes erhöht worden.

Programm: Oppidum et castrum Spectaculum auf der Zitadelle Peitz. Eine Reise durch die Stadt- und Festungsgeschichte

Der Festungsturm mit den anschließenden Plätzen bildet die Kulisse für Theateraufführungen, die die Stadtgeschichte szenisch darstellen. Inhaltlich werden die Theaterstücke mit der Stadt verbunden, ihre Geschichte, die aktuelle Entwicklung, Chancen und Probleme bei der Stadterneuerung darstellen. Vereine, z.B. die Theatercompany, der Chor Picena Iuvenalis, der Historische Verein, der Reitverein Arche Noah u.a. werden mit einbezogen.

Ergänzt wird das Programm mit Führungen durch den Festungsturm und die historische Altstadt durch Stadtführer. Ein Marktbereich mit (historischen) Marktständen, Aktionen und Gastronomie runden die Zeitreise ab.

An einem Informationsstand stehen Verwaltungsmitarbeiter als Gesprächspartner für Interessierte zur Verfügung. Ideen, Meinungen und Vorstellungen der Stadterneuerung lassen sich so direkter austauschen. Lokale Akteure (Vereine, Unternehmen, Bürgerinnen/ Bürger) sollen weiter zur Mitwirkung motiviert werden.

Kontakt | Amt Peitz, Bauamt, Cornelia Donath, Schulstraße 6, 03185 Peitz, Tel. 035601-38162, E-Mail: donath@peitz.de

Perleberg

Foto: Antje Hartwig, Stadt Perleberg, SB Umwelt

10:00 bis 12:00 Uhr

Ort: „Wir im Quartier“ – Kleiner Stadtrundgang im Quartier der historischen Altstadt
Treffpunkt: Großer Markt am „Roland“, 19348 Perleberg

Teil 1 – Tag der Städtebauförderung

Saal Großer Markt 10 – Besichtigung:

Im Rahmen der Sanierung des Gebäudeensembles Großer Markt 10 wird auch der ehemalige Kinosaal mit Empore in die Sanierung mit einbezogen. Um dem weiteren Verfall der unter Denkmalschutz stehenden Objekte entgegenzuwirken wurden dringend notwendige Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Mit der Realisierung eines Planungs-/Gestaltungswettbewerbs soll die mittelfristige Zielsetzung – Nutzung als städtische Bibliothek – umgesetzt werden. Dabei wird die perspektivische Saalnutzung für die Bibliothek als auch für multifunktionale Zwecke einen besonderen Beitrag zur Innenstadtbelebung leisten.

Die umfassende Sanierung soll in den Jahren 2019 bis 2020 durchgeführt werden. Erläuterungen zum Saal geben das mit der Sicherungsmaßnahme beauftragte Ingenieurbüro sowie die BIG Städtebau GmbH als Sanierungsträger der Stadt Perleberg.

Schuhstraße 23 – Besichtigung der Sicherungsmaßnahme:

Das heute unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde 1665 errichtet und ursprünglich als Lagerhaus, später als Garage genutzt. Aufgrund der besonderen städtebaulichen und denkmalpflegerischen Bedeutung ist es das erklärte Ziel, den weiteren Verfall der bestehenden Bausubstanz durch gezielte und nachhaltige Sicherungsmaßnahmen zu stoppen und das Gebäude für eine spätere Nutzung zu erhalten.

Die umfassende Sicherungsmaßnahme soll im Jahr 2019 realisiert werden. Erläuterungen zur Sicherungsmaßnahme geben das beauftragte Ingenieurbüro sowie die BIG Städtebau GmbH als Sanierungsträger der Stadt Perleberg.

Teil 2 – Schaustelle Stadtkern

Freianlage Hagen – Erläuterungen zur Sanierung:

Die ca. 18 ha umfassende innerstädtische Parkanlage ist ein ökologisch hochwertiger Lebensraum und gehört zum Flächen- bzw. Gartendenkmal Perlebergs. Ziel der derzeitigen Sanierungsmaßnahme ist die Aufwertung und Gestaltung der Freianlage und der damit verbundenen fußläufigen Wegeverbindung. Unter Erhaltung der gestalterischen und räumlichen Bezüge soll die Aufenthaltsqualität des Areals verbessert und den heutigen Erfordernissen an einen Freizeit- und Naherholungsraum angepasst werden. Während im Nordteil des Hagens die Neugestaltung des Bereiches der Kahnanlagestelle vorgesehen ist, erhält die Freianlage im südlichen Bereich neu strukturierte Spielbereiche, neu errichtete Sitz- und Liegemöglichkeiten für ein abwechslungsreiches Verweilen. Die bestehenden Wegeverbindungen werden mit einer wassergebundenen Wegedecke neu befestigt.

Die umfassende Sanierungsmaßnahme soll bis 2020 realisiert sein. Erläuterungen zur Sanierung der „Grünen Lunge“ von Perleberg geben das baubegleitende Landschaftsarchitekturbüro und der städtische Sanierungsträger.

Kontakt | Stadt Perleberg, FB Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, Hagen Boddin, Karl-Liebknecht-Straße 33, 19348 Perleberg

Potsdam

10:00 bis 14:00 Uhr

Ort: Museumshaus „Im Güldenen Arm“

Anschrift: Hermann-Elflein-Straße 3, 14467 Potsdam

Seit 1990 hat Potsdam in 8 Sanierungsgebieten der Innenstadt und Babelsberg sowie in den großen Wohnsiedlungen Am Stern, Drewitz, Am Schlaatz oder die Waldstadt von den finanziellen Mitteln der Städtebauförderung profitiert. Der gemeinsame Einsatz von Bund, Land und Landeshauptstadt hat an vielen Stellen in Potsdam zu deutlich sichtbaren Erfolgen geführt.

In diesem Jahr begeben wir uns am Tag der Städtebauförderung in die Potsdamer Innenstadt: Die 2. Barocke Stadterweiterung ist seit 1993 Sanierungsgebiet und die Sanierung des Bereichs zwischen Hegelallee, Friedrich-Ebert-Straße, Charlottenstraße und Schopenhauerstraße ist weitgehend abgeschlossen. Deshalb wird ein Großteil der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme voraussichtlich 2019 entlassen.

Aus diesem Anlass möchten wir zum diesjährigen Tag der Städtebauförderung den Fokus auf dieses zentrale Gebiet in der Stadt legen und vor Ort und mit Führungen über den Prozess und die sichtbaren Ergebnisse mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen.

Im Rahmen von zwei Führungen durch die barocke Innenstadt wagen wir auch einen Blick in Höfe, die man „im Alltag“ ansonsten kaum zu Gesicht bekommt. Ausgangspunkt ist das Museumshaus Im Güldenen Arm, ein besonderes Kleinod von 1737, dass in den 1990er Jahren durch viel Engagement und auch Fördermittel gerettet und instandgesetzt werden konnte.

Ende der Führungen ist der sogenannte Block 27. Sicher kennen die allermeisten den Nikolaisaal und das Kabarett Obelisk. Der Hofbereich zwischen Charlotten- und Yorckstraße und seine Geschichte ist selbst Potsdamerinnen und Potsdamern wenig bekannt. Am Block 27 können Besucher Stadtgeschichte von der ersten barocken Stadterweiterung ab dem Jahr 1714 bis heute erleben.

Im Museumshaus können Sie die eine Ausstellung zum Lebenswerk des Potsdamer Künstlers Egon Wrobel und die Dauerausstellung der Sammlung Lachmann zur „Einfachen Gebrauchsform“ besuchen.

Wir laden Sie ein, mit uns gemeinsam im Hof bei einem Getränk Themen der Städtebauförderung diskutieren.

Information: Faltblatt zum Download (PDF)
www.imgueldenenarm.de
www.potsdam.de/stadterneuerung

Kontakt | Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Stadterneuerung, Projektkoordination Sanierungsgebiet „Potsdamer Mitte“, Konrad Beyer, Hegelallee 6-10, Haus 1, 14469 Potsdam, Tel. 0331/289-3229, E-Mail Konrad.Beyer@Rathaus.Potsdam.de

Templin

©2019 schiener-multimedia
©2019 schiener-multimedia

ab 9:30 Uhr in Lychen, ab 11:30 Uhr in Templin bis 16:00 Uhr

Ort: Lychen, Ratseck und Templin, Hyparschale, neue Kita im Bürgergarten Templin
Anschrift:

Der Tag startet in Lychen am Ratseck. Dort begrüßt die Stadt Lychen ab 9:30 Uhr alle Besucherinnen und Besucher zu einer Baustellenbesichtigung. Es werden historische Einblicke gewährt und Informationen zu aktuellen Planungen vorgestellt. Weiter geht es ab 11:30 Uhr an der Hyparschale in Templin. Dort wird es für die Besucherinnen und Besucher eine Besichtigung der Hyparschale geben, die in den letzten Jahren eine aufwendige Sanierung der Schale erfahren hat. Die Besichtigungen sind kostenfrei. Parallel gibt es zahlreiche Informationsangebote in Lychen und Templin, die für Groß und Klein bestimmt sind und ein kleines Imbissangebot. Zusätzlich findet in Templin parallel zum Tag der Städtebauförderung das Frühlingsfest des Bürgergarten e.V. statt. Um 14:38 Uhr kann dann kostenlos mit dem Zug von Templin nach Ringenwalde gefahren werden. Dort wird es einen kurzen Aufenthalt geben und später die Rückfahrt nach Templin (Ankunft 16:00 Uhr). Für eine besondere Unterhaltung wird gesorgt.

Programm (PDF)

Kontakt | Stadtverwaltung Templin, Karolin Beckmann, Prenzlauer Allee 7, 17268 Templin, Tel. 03987/ 20 30-165, E-Mail beckmann@templin.de

Wusterhausen/Dosse

Foto:

10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Ort: Rathausbaustelle
Anschrift:  Am Markt 1, 16868 Wusterhausen/Dosse

Besichtigung der Rathausbaustelle

Umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten finden zurzeit im Rathaus der Gemeinde Wusterhausen/Dosse statt. Am Tag der Städtebauförderung soll den Besuchern der Arbeitsstand gezeigt und erläutert werden. Wir berichten, welche Schwierigkeiten sich im Bauverlauf ergeben haben. Anhand des Baufortschritts lässt sich inzwischen erkennen, wie sich das sanierte Rathaus mal seinen Gästen präsentieren wird.

 

Kontakt | Gemeinde Wusterhausen, Hartmut Janschke, Schulstraße 1, 16868 Wusterhausen/Dosse, Tel. 033979/877-13, E-Mail: janschke@wusterhausen.de